Freitag, 30. Oktober 2009

Bund der Versicherten warnt vor Betrügern

Sie locken mit großen Gewinnen, doch dann räumen sie nur die Konten der vermeintlichen Glückspilze leer. In Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) verschicken Betrüger seit einigen Tagen Gewinnbenachrichtigungen oder auch die Ankündigung von Beitragsrückzahlungen im Namen des Bundes der Versicherten (BdV).

Quelle: NDR.de / Zum Artikel

Proinkasso bedrängt und nervt Verbraucher

Viele ratsuchende Verbraucher wenden sich derzeit wegen bedrohlich klingender Mahnschreiben der Hanauer Firma Proinkasso GmbH an die Verbraucherzentrale Thüringen. Die Masche ist immer gleich, die Schreiben haben fast identischen Text: Das Inkassobüro behauptet, für den “Gewinnspieleintragungsservice” im Auftrag der Firma CC Profi mit Postfachadresse in Krefeld eine offene Forderung einzuziehen.

Quelle: Politopolis.de / Zum Artikel

Abzocke: Mit einem Klick in die Abo-Falle

Werner Schröter mochte seinen Augen kaum trauen, als er am Dienstagmorgen seine Post las: In einer „letzten Mahnung vor Übergabe an ein Inkassobüro” fordert ihn die Firma Nachrichten & Medien GmbH Win-Loads.net auf, die offene Rechnung über 96 Euro plus 7,50 Euro Mahngebühr zu begleichen.

Quelle: derwesten.de / Zum Artikel

Verbraucherschützer brandmarken unseriöses Online-Gewinnspiel

Dreh- und Angelpunkt ist die Site gwinchance.eu. Zusätzlich zu einer Abofalle werden Verbrauchern telefonisch Bankdaten entlockt. Angeblich geschieht dies zum Datenbagleich, tatsächlich wird jedoch Geld abgebucht.

Quelle: ZDNet.de / Zum Artikel

Mittwoch, 28. Oktober 2009

De-Kurzdomains sehr ungleich verteilt

Knapp 28 Prozent der besonders interessanten ein- und zwei-Buchstaben-Domains unter .de gingen beim gestrigen DeNIC-Start der "kleinen Domains" an einen einzigen Anbieter, die Tec-Media-Service. Insgesamt 193 mal steht die Agentur im Whois für die bereits nach weniger als einer halben Stunde vergebenen Domains.

Quelle: Heise.de / Zum Artikel

50 Jahre Asterix – Eine kleine Rechtsgeschichte

Am 29. Oktober 2009 feiert die Comicfigur Asterix seinen 50. Geburtstag. Gestern erschien zu diesem festlichen Anlass das vierunddreißigste Asterix-Album. Hätte es in der Rechtsgeschichte der Figur weniger Klagen gegeben, dann könnten es wohl noch ein paar Werke mehr sein, die in diesen Tagen dem Jubilar huldigen. Doch Asterix ist auch zu einem Symbol dafür geworden, wie umfassend Rechteinhaber Kulturschöpfungen verhindern können.

Quelle: Heise.de / Zum Artikel

Dreiste Abzocke durch ein «Gebührenverzeichnis des Bundes»

Aufmerksame Berliner haben der Verbraucherzentrale Berlin ein Schreiben zur Verfügung gestellt, in dem ein „Gebührenverzeichnis des Bundes (GVZB)“ mit einer Postfachadresse in Köln und unter Angabe eines Aktenzeichens sowie einer Fristsetzung von den Angeschriebenen dreistellige Euro-Beträge für die Anmeldung von Rundfunk- und Televisionsgeräten fordert.

Quelle: Umweltruf.de / Zum Artikel

Nigeria-Connection: Über 800 Server abgeschaltet

Die nigerianische Regierung hat einen massiven Schlag gegen die so genannte Nigeria-Connection geführt. Diese hat sich mit ihren betrügerischen E-Mails weltweit einen Namen gemacht. Über 800 E-Mail-Server, die für den Versand von Spam genutzt wurden, habe man abgeschaltet, teilte Farida Waziri, Leiterin der EFCC, einer Polizeibehörde zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, mit.

Quelle: Winfuture.de / Zum Artikel

Falle MMS-Ankündigung - Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke

Diese Vorgehensweise imitiert derzeit die polnische Mobile Gateway Poland, teilt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern mit. Handynutzer bekommen eine SMS-Mitteilung, dass ihnen eine MMS-Bildmitteilung nicht habe zugestellt werden können. Um sie zu erhalten, solle der Nutzer auf die Nachricht antworten.

Quelle: Telespiegel.de / Zum Artikel

Chatter belastet Chef im Prozess um SMS-Abzocke

Im Prozess um den millionenfachen Betrug mit sogenannten Flirt-SMS hat am Donnerstag ein Zeuge vor dem Landgericht Kiel einen der Hauptangeklagten stark belastet. Der als fest angestellter Chatter fast zwei Jahre in der Firma tätige 48-jährige Mann beschrieb die Arbeitsbedingungen der "Animateure" in dem Flirt-Chat zugleich als "erbärmlich" und "katastrophal". Zu Beginn seiner stundenlangen Vernehmung durch das Gericht erkannte der Zeuge zwei der Hauptangeklagten wieder.

Quelle: NDR.de / Zum Artikel

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Über Abzocker, Casinos, Downloads, Streaming-Seiten, die “Dialermafia” und deren Verflechtungen

Eine erst kürzlich beschriebene Casino-Masche des Herrn Timo Richert wird allem Anschein nach auch im Umfeld der sogenannten “Dialermafia” genutzt. Mehr zufällig als gezielt bin ich auf der Suche nach aktuell beworbenen Abzockangeboten über einen Ableger von Kino.to auf ein ganz ähnliches Angebot unter Schnell-Geld-Machen.com aufmerksam geworden - Was man hier so alles finden kann, möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Zunächst die Startseite von Schnell-Geld-Machen.com:



Im weiteren Verlauf der Seite stellen sich dann Thoi Nguyen und Franck Lahens als Expertengruppe und “der schlimmste Albtraum für Online-Casinodirektoren” vor:



Während man zu Herrn Franck Lahens nur sehr wenig im Internet findet, so ist der Name Nguyen bereits einschlägig bekannten Strukturen und Geflechten zuzuordnen.

Spannender hingegen ist ein Blick in die Whois von Schnell-Geld-Machen.com:

Address lookup

canonical name schnell-geld-machen.com.

aliases

addresses 80.255.2.163

Domain Whois record

Queried whois.internic.net with “dom schnell-geld-machen.com”…

Domain Name: SCHNELL-GELD-MACHEN.COM

Registrar: CRONON AG BERLIN, NIEDERLASSUNG REGENSBURG

Whois Server: whois.tmagnic.net

Referral URL: http://nsi-robo.tmag.de

Name Server: NS1.FIRST-NS.DE

Name Server: ROBOTNS2.SECOND-NS.DE

Name Server: ROBOTNS3.SECOND-NS.COM

Status: ok

Updated Date: 11-sep-2009

Creation Date: 11-sep-2009

Expiration Date: 11-sep-2010

>>> Last update of whois database: Tue, 06 Oct 2009 18:56:18 UTC <<<

Queried whois.tmagnic.net with “schnell-geld-machen.com”…

Whois Server Version 2.1 at whois.tmagnic.net

Database contains ONLY .COM, .NET, .TV, .CC domains.

Owner Contact:

Philipp Schulz
Russiar Business Inc.
Strastnov Blvd. No. 456/355-448
Moscow, 103009, RU

Über Herrn Philipp Schulz findet sich eine Verbindung zum Frankfurter Kreisel, explizit zur Go Web Ltd. des Herrn Villiam Adamca und somit direkt zu Herrn Michael Burat.

Herr Philipp Schulz war ebenfalls Inhaber der Domain Iq-Heute.com, welche seinerzeit auf das Abzockangebot Iqtest-24.de von der Go Web Ltd. führte.

Die Seite Iq-Heute.com ist immer noch aktiv:



Wie im Verbraucherschutzforum von BooCompany.com dokumentiert wurde, war damals eine Frau Nancy Sharnow für das Abzockangebot Iq-Heute.com verantwortlich:


Frau

Nancy Scharnow

Berliner Str. 32

14712 Rathenow

Gemäß § 28 BDSG widerspreche ich jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe meiner Daten.

elektronische Postadresse:iqheute@yahoo.de

Finanzamt: Nauen

Steuernr: beantragt


Ein aktueller Blick in das Impressum von Iq-Heute.com sorgt für Verwunderung:



In der Vergangenheit ist Herr Jan Schellenberg bereits mehrfach durch das betreiben von Lockvogelseiten zu 99Downloads.de der Belleros Premium Media Ltd., zu My-Downloads.de der Premium Content GmbH und auch zu Abcload.de der Premium Software GmbH (vorher Professionell Internet Services Ltd.) auffällig geworden – Mehr dazu auf Abofallen.biz.

Auch bei der Domain-IP von Schnell-Geld-Machen.com gibt es interessante “Zufälle“, gerade in Bezug auf das erst kürzlich in den Medien erwähnte Abzockangebot Abcload.de:

  • Domain-IP von Schnell-Geld-Machen.com: 80.255.2.163
  • Domain-IP von AbcLoad.de: 80.255.2.162.

    Nebenbei sei erwähnt, dass das neue Inkassobüro von Katja Günther, die RA Gesellschaft für Zahlungsmanagement GmbH, derzeit die Forderungen für Abcload.de eintreibt.
Das Abzockangebot Abcload.de wurde früher unter der Domain Fast-Load.net der Digital Equipment FZE gespiegelt. Die Digital Equipment FZE ist heute als Medieninhaber (nach Löschung der media intense GmbH) für das Abzockangebot Win-Loads.net verantwortlich. Die Digital Equipment FZE selbst gehört zum Firmengeflecht um Mega-Downloads.net bzw. Herrn Valentin Fritzmann (Gulli.com, Firstload.de etc.).

Bevor Herr Jan Schellenberg die Domain Downloadhit.info als Lockvogel zu Abcload.de nutzte, gehörte diese Herrn Denny Konczak (Adverts Media), welcher im Customer Support für Probino der NewAdMedia des Herrn Brian Corvers tätig war. Die Herren Brian Corvers und Valentin Fritzmann kennen sich ebenfalls schon etwas länger.

Herr Brian Corvers selbst war darüber hinaus bis Mitte diesen Jahres bei der inQnet GmbH des Herrn Valentin Fritzmann beschäftigt und ist heute bei einer Gamelabs GmbH aktiv:


Seit Mitte des Jahres ist Brian Corvers nicht mehr in Diensten der Herren Fritzmann. Dort war Brian Corvers zuletzt in Valentin Fritzmanns Firma InQnet Games-Tec GmbH beschäftigt. Mit Spielen hat aber auch die neue Tätigkeit zu tun. Jedenfalls dem Namen nach, denn die jetzige Firma ist die Gamelabs GmbH, wie einem Profil von Brian Corvers zu entnehmen ist.

Quelle und vollständiger Bericht: Antiabzockenet.Blogspot.com
Durchaus bemerkenswert ist hier ebenfalls die Tatsache, dass Herr Brian Corvers für das Browsergame Gallendor.com der Gamelabs Ltd. im Namen der inQnet – Games-Tec GmbH Mitarbeiter zum 04.10.2008 gesucht hat:






Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Herr Denny Konczak und Frau Nancy Sharnow ebenfalls eine kleine aber aufschlussreiche Gemeinsamkeit verbindet:

Denny Konczak, Adverts-Media, Karl-Gehrmannstr. 24, 14712 Rathenow

Nancy Sharnow, Iq-Heute.com, Berliner Str. 14712 Rathenow
Wie eng die vermeintlich unabhängig voneinander arbeitenden Netzwerke und Geflechte miteinander kooperieren lässt sich immer wieder sehr schön an Streaming-Seiten oder anders ausgedrückt “Webportale mit urheberrechtlich bedenklichen Inhalten” demonstrieren, welche sich überwiegend durch das bewerben von Abzockangeboten finanzieren.

Was an besagten Portalen so attraktiv ist, lässt sich schlicht und einfach auf den Traffic bzw. das Besucheraufkommen zurückführen, welche den Betreibern durch die Inanspruchnahme der dort beworbenen Abzockangebote einen sehr lukrativen Umsatz ermöglichen.

Hier kommt wieder einmal Kino.to ins Spiel, welches nicht nur voll mit Empfehlungslinks und Werbeeinblendungen zu Fritzmann-Projekten wie bspw. Firstload.de ist, sondern auch zu Softwaresammler.de, dem Nachfolger von Opendownload.de.

Alexa.com weist aus, das die Streaming-Seite Kino.to derzeit zu den 39 am häufigsten besuchten Seiten in Deutschland gehört. Focus.de berichtete im März 2009 von etwa 4 Millionen Besuchern im Monat.

Seit dem sind 7 Monate vergangen und bei einem monatlichen Wachstum von etwa 25 % dürften es mittlerweile an die 8 - 10 Millionen Besucher im Monat auf Kino.to sein.

Das macht in etwa 300.000 - 400.000 Besucher am Tag:



Anhand dieser Daten läßt sich in etwa berechnen, wie hoch die Einnahmen von Kino.to durch das aggressive Bewerben der Abzockangebote sind. Als Grundlage im normalen Online-Marketing kann man mit einer Quote von etwa 0,8 - 1,5 % rechnen.

Ich nehme für die folgende Rechnung den Wert von 1% bei 350.000 Besuchern / Tag:

  • 1 % von 350.000 = 3500 Anmeldungen auf Abzockangeboten / Täglich

Bei den Provisionen die Abzockangebote auszahlen gibt es große Spannen, welche sich je nach Anbieter zwischen € 5,- und € 14,- je abgeschlossener Anmeldung bewegen.

Ich nehme als Rechengrundlage € 9,- an Provisionszahlung je Abschluss:

  • 3500 Anmeldungen täglich x € 9,- = € 31.500,- / Tag
  • € 31.500,- x 30 Tage = € 945.000,- / Monat
  • € 945.000,- x 12 Monate = € 11.340.000,- / Jahr

Natürlich gibt es hier noch eine Korrektur nach unten, denn nicht jeder der eine Rechnung erhält zahlt diese auch. Die Zahl der Nutzer welche die Zahlungsaufforderungen von den Abzockern erhalten und tatsächlich bezahlen pendelt sich in etwa bei 30 % ein:

  • 30 % von € 11.340.000,- / Jahr = € 3.402.000,- / Jahr

Diese fast 3,5 Millionen Euro im Jahr sind die Motivation der Betreiber von Kino.to und ähnlichen Portalen – Nicht wie bspw. in einem Interview in der Welt vom 19.06.09 mit den Betreibern von Movie2k.com, einer äquivalenten Plattform, angeführt:


WELT ONLINE: Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) wirft Ihnen vor, dass Sie lediglich wirtschaftliche Interessen verfolgen.

Movie2k.com: Schauen Sie sich unsere Seite an. Würden wir sie mit Abzocker-Werbung voll packen, verdienten wir wahrscheinlich das Fünffache. Darum geht es uns aber nicht. Wir möchten nachhaltig etwas für die Community schaffen. Natürlich müssen wir auch etwas Geld verdienen, um die laufenden Kosten zu decken. Bei unserer Konkurrenz liegt die GVU aber wohl nicht ganz falsch, etwa bei Kino.to. Dort wird man ja schon auf der Startseite gnadenlos abgezockt, wenn man den Internet Explorer benutzt!


In nur knapp über 4 Monaten hat sich die Ethik von Movie2k.com dann doch in die Richtung “wirtschaftliches Interesse” gewandelt, wie uns schon die Startseite zeigt:



Besondere Beachtung sollte der Empfehlungslink der Werbeeinblendung finden:



Gerade das Abzockangebot Softwaresammler.de hat sich zu einer echten Plage entwickelt, wobei es natürlich interessant wäre zu wissen, über welche Internetseiten man auf dieses Portal so geleitet wird. Dieser Frage ist auch die Redaktion von Verbraucherabzocke.info nachgegangen und hat dazu einen aufschlussreichen Bericht veröffentlicht.

Demnach kam der Löwenanteil der Besucher im September 2009 über Duck-Ad.com, einem hauseigenen Werbenetzwerk um das Portal Duckload.com:



Die Statistiken von Alexa.com weisen ein ähnliches Ergbnis aus:



Zum besseren Verständnis sei erwähnt, dass Youload.to ebenfalls zu Duckload.com gehört, doch wie geraten so viele User über Duckload.com auf Softwaresammler.de?

Die Antwort darauf liefert uns u. a. Kino.to, denn dort ist Duckload.com häufig vertreten:



Durch klicken gelangt man nun auf eine Seite von Duckload.com. Schnell ist jetzt klar, wie die Nutzer auf Softwaresammler.de bzw. auf weitere Abzockangebote gelockt werden:



Hinter dem Download zum DivX-Player findet sich auch besagter Link von Duck-Ad.com:



Bei diesem Versuch leitete die Download-Empfehlung zwar nicht auf Softwaresammler.de, dafür jedoch auf Online-Downloaden.de der Online-Downloaden-Service Limited des Herrn Michael Bardenhagen - Mehr dazu auch unter “Dialermafia” sponsored by Michael Bardenhagen?“ auf Abzocknews.de vom 11.09.2009.

Somit sind die folgenden Aussagen durchaus treffend:

  • Softwaresammler.de profitiert überdurchschnittlich von illegalen Streaming-Seiten
  • Duckload.com bewirbt Abzockangebote massiv und profitiert davon finanziell erheblich

Sobald in der Internetgemeinde die Rede von “urheberrechtlich bedenklichen Inhalten” in Verbindung mit Abzocke durch Abo- und Kostenfallen ist, fällt sehr schnell der Name von Herrn Rechtsanwalt Bernhard Syndikus – Dazu ein Auszug aus “Softwaresammler.de der Content Services Limited – Der Nachfolger von Opendownload.de?” vom 25.06.2009:


Gerade bei sämtlichen gerichtlichen Auseinandersetzungen fällt immer wieder der damals von Spiegel.de als “Bunte Figur” beschriebene Rechtsanwalt Bernhard Syndikus auf, der seit seiner Verurteilung im Jahre 2007 wegen Beihilfe zur gewerbsmäßigen Vervielfältigung und Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke zu einer 10-monatigen Freiheitsstrafe, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 90.000 Euro, welcher heute als Rechtsanwalt für die Abzocker tätig ist.

Dazu gehören bspw. die Forderungsanwälte der Abzocker wie Katja Günther und Olaf Tank, aber auch der damalige Director der Netcontent Ltd. (Vorgänger der Online Content Ltd. und der Go Web Ltd.) Michael Burat, die durch Dialer- und Abofallenabzocke bekannten Gebrüder Schmidtlein und eben auch für Opendownload.de der Content Services Limited.

Opendownload.de selbst kann man als direkten Nachfolger von Mega-Downloads.net (die momentan “leichte” Probleme haben) einstufen. – Weitere Verflechtungen gibt es zu:
Auch gibt es in der Internetgemeinde viele Mutmaßungen um die wahren Hintermänner von Opendownload.de – Man munkelt, dass es sich um die Gebrüder Schmidtlein handeln könnte, die jetzt unter der Redcio OHG aktiv sind.
Tatsächlich ist der Gedanke selbst gar nicht so abwegig, denn da sich viele Betreiber von Abofallen und weiteren Helfern wie bspw. Inkassobüros persönlich und teilweise noch aus Schulzeiten kennen, warum sollte es hier nicht auch eine Verbindung geben?

Dazu sollte man natürlich wissen wer sich für Duckload.com verantwortlich zeichnet – Hier hilft ein Blick in das Impressum:

DuckLoad.com
Streaming Technology Services Limited
69 Great Hampton St
B18 6EW – Birmingham
Great Britain

Die Streaming Technology Services Limited findet man im britischen Handelsregister unter der Company-Nr. 06685878 - Als Director ist ein Herr Tim Cammann eingetragen:



So sehr man die Google-Suche auch bemüht, es finden sich keinerlei Verbindungen zu einschlägig bekannten Personen aus den bekannten Netzwerken und Geflechten. Für durchaus erwähnenswert halte ich eine Publikation des Delmenhorster Kurier vom 26.03.2009, wo eine Grundschule mit Computern ausgestattet wurde: “Die Ausrüstung im Wert von rund 1500 Euro hat der Delmenhorster Unternehmer Tim Cammann gespendet”, auch wenn man sich denken kann woher die Spendierfreudigkeit kommt.

Aufschlussreich ist manchmal auch ein Blick in die Social-Community für Geschäftsleute oder solche die es einmal werden möchten. Die Rede ist von XING.com - Hier scheine ich Glück zu haben, denn XING kennt einen Herrn Tim Cammann, CEO der Duckload AG:


XING selbst bietet eine nette Funktion an, welche einem Nutzer alternative Verbindungen zu einer Person aufzeigt, auch wenn es sich um Kontakte von den eigenen Kontakten handelt.

Auch zwischen Herrn Tim Cammann und mir existiert so eine alternative Verbindung…

…Diese Verbindung besteht über meinen Xing-Kontakt zu Herrn Rechtsanwalt Andreas Neuber, welcher wiederum mit Herrn Rechtsanwalt Bernhard Syndikus verknüpft ist…

…Von dort aus gibt es die besagte, alternative Verbindung zu Herrn Tim Cammann was wiederum bedeutet, dass Herr Cammann ein Kontakt von Herrn Syndikus ist:



Dies kann alles bedeuten – Oder auch gar nichts.

Jedenfalls möchte ich nicht versäumen mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinem XING-Kontakt und längerem Gesprächspartner Herrn Rechtsanwalt Andreas Neuber zu bedanken, denn ohne ihn wäre diese durchaus aufschlussreiche Information wohl nie bekannt geworden.

Auch endet an dieser Stelle die Recherche zu Herrn Tim Cammann, denn die in seinem Profil angegebene Duckload AG aus Zug in der Schweiz ist nicht existent.

Zu den in diesem Beitrag erwähnten Spezialgebieten gibt es auch weitere Spezialisten, auf welche man immer wieder bei entsprechenden Recherchen aufmerksam wird.

Eine unvollständige aber stetig wachsende Auflistung solcher Spezialisten finden Sie bspw. unter der Rubrik “Verzeichnis” und in den folgenden Publikationen (aktuellste zuerst):

Zugegeben, das ist eine ganze Menge an Lesestoff und bei weitem nicht vollständig, aber dennoch ziemlich umfassend. Für weiterführende Informationen finden Sie unter der Rubrik “Verzeichnis” ebenfalls diverse Portale, Blogs und Foren verlinkt, welche ich Ihnen gerne und mit gutem Gewissen empfehlen kann und möchte.

Zusammengefasst ergibt sich hier ein international agierendes Netzwerk, welches sich seit mehreren Jahren nahezu ungestört ausweiten und Schäden im mehrstelligen Millionenbereich verursachen konnte. Da sich die Behörden jetzt erstmals ein gesamtes Firmengeflecht vorgenommen haben, wird man früher oder später auch sicherlich auf die diversen Ableger bis hin zu den Nutznießern aufmerksam werden und diese zur Rechenschaft ziehen, da diese einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass solche Geschwüre immer weiter wachsen.

Der Nepp mit dem Branchenbucheintrag

Immer wieder fallen Gewerbetreibende auf den Nepp mit nutzlosen Branchenverzeichnissen herein. Nicht so Hans Knaak, der in Ahlbeck eine Pension betreibt. Als ihn das „Verlagshaus MLRS“ aufforderte, seinen kostenlosen Eintrag unter www.brancheneintrag-online.de zu prüfen und zu korrigieren, las er das Schreiben genau.

Quelle: test.de / Zum Artikel

Kaffeefahrten: Die neue Masche des angeblichen Finanzdienstleisters

„Dr. Weber & Partner“ steht in großen Lettern über dem Schreiben. Was darauf dafür fehlt, ist eine Adresse oder eine Telefonnummer. Ein untrügliches Anzeichen dafür, dass die Firma gar nicht existiert. Wer sich die Zeit nimmt und im Internet recherchiert, der findet schnell heraus, dass besagte Pseudofirma sich auch gerne Beckmann & Partner, Lehmann & Partner oder Müller & Partner nennt.

Quelle: merkur-online.de / Zum Artikel

Zeugin: Briefkastenfirmen sollten SMS-Chats tarnen

#Die am Landgericht Kiel angeklagten Betreiber von Flirt-SMS-Chats haben nach Angaben einer Zeugin mit umfangreichen Maßnahmen ihre Geschäfte verschleiert. Sie hätten eine Vielzahl von Briefkastenfirmen in Norddeutschland und England betrieben, über die die Chats im Franchise-Verfahren gelaufen seien, sagte die frühere Mitarbeiterin der Hauptangeklagten am Dienstag vor dem Kieler Landgericht.

Quelle: Abendblatt.de / Zum Artikel

Freitag, 16. Oktober 2009

Verbraucherschutz: Internetbetrüger verklagt angeblichen Blog-Betreiber

Der klagende Jurastudent wurde im August dieses Jahres vom Landgericht Göttingen wegen gewerbsmäßigen Betrugs im besonders schweren Fall zu einer mehrmonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Zusammen mit zwei Mittätern soll er Tausende E-Mails verschickt haben, die Schreiben sollten die Empfänger mit Gewinnversprechen auf bestimmte Internetseiten locken.

Der grosse “Layer-Ads.de” Betrug

Viele Blogbetreiber sind immer auf der Suche nach dem kleinen Euro nebenbei, sei es, um die Hostingkosten ihres Hobbies zu finanzieren oder die Internetleitung oder für anderes. Das Internet ist voll Anbietern, die genau das Versprechen. Mehr oder auch weniger. In die Riege der “erheblich weniger” reiht sich seit Monaten der Layer-Anbieter “Layer-Ads” der S² Media GmbH & Co. KG ein.

Quelle: Blogtraffic.de / Zum Artikel

Net-Cromos Inkasso für zwielichtige Pornoseiten

Mandant lädt Pornovideo von meinerstesmalvordercam.com (absichtlich nicht verlinkt) und zahlt dafür 70,00 Euro (jeder Sexshop wäre erheblich preiswerter gewesen). Ungeachtet seiner Zahlung wird er von einem angeblichen Inkassobüro hart an der Grenze zur Erpressung (oder vielleicht schon jenseits davon) gemahnt.

Quelle: ra-haensch.de / Zum Artikel

Abzocke bei apple-iphone-shop.com und bestelectroshop.com

Wir hatten vor einer Woche beireits über www.apple-iphone-shop.com berichtet. Die Jungs waren richtig fleißig und haben eine sehr schöne Seite mit sehr vielen Schnäppchen gemacht:) Z.B Apple iPhone 3GS 32GB für 430 Euro ist ein sehr guter Preis. Wo die Seite gehostet wird, kann jeder wohl selbst vorstellen. An der Seite wird noch gearbeitet.

Quelle: gegen-abzocke.com / Zum Artikel

Notorische Abzocker in Wien verurteilt

Die für Abofallen-Abzocke bekannten Brüder Andreas und Jan Manuel Schmidtlein sowie deren Redcio OHG sind vom Handelsgericht Wien wegen zahlreicher Rechtsverstöße im Zusammenhang mit irreführenden Websites rechtskräftig verurteilt worden (Az. 11 Cg 6/08g). Die Beklagten müssen es künftig unterlassen, den Eindruck zu erwecken, ihre Internet-Angebote seien kostenlos, wenn später Geld eingetrieben wird.

Quelle: Heise.de / Zum Artikel

Chat-Abzocke: Polizisten als Zeugen vor Gericht

Der Prozess um millionenfache Abzocke mit Flirt-SMS ist vor dem Kieler Landgericht fortgesetzt worden. Die Große Wirtschaftsstrafkammer hat für den fünften Verhandlungstag Polizeiermittler und erste Mitarbeiter von Call-Centern geladen, über die die Flirt-SMS-Chats betrieben wurden.

Quelle: Abendblatt.de / Zum Artikel

Erneut Kostenfalle für Domain-Inhaber – Warnung vor neuen Abzockschreiben

Lange war es still geworden um die Domain Renewal Group aus Belgien, die bereits im Sommer 2007 mit dubiosen E-Mails versucht hat, ihre überteuerten Domain-Dienstleistungen an den Mann zu bringen. Nachdem allem Anschein nach etwas Gras über die Sache gewachsen ist, wendet sich die Domain Renewal Group nun per Telefax in einem rechnungsartig gestalteten Schreiben an Domaininhaber.

Quelle: ulf-theis.de / Zum Artikel

Warnung vor Inkassofirma Acoreus

Wieder mal spukt ein Abzockeversuch durchs Land: Diesmal ist es eine Inkassofirma namens Acoreus, die Mahnschreiben wegen angeblich nicht bezahlter Telefonrechnungen verschickt. Die Mahnungen beziehen sich oft auf Rechnungen, die schon Jahre her sind und die der Angeschriebene natürlich nicht mehr zurückverfolgen kann.

Quelle: Hallo.de / Zum Artikel

WordPress-Spam: Tecadress Media Ltd.

Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige Blogger der seit geraumer Zeit das erhöhte Spam-Aufkommen aus dem Hause Tecadress Media Ltd. bemerkt. Am Tag filtert mein Ant-Spam Plugin ca 2-5 Spam-Kommentare heraus, die immer den selben Wortlaut haben (siehe unten), die immer die selbe E-Mail Adresse haben (abrechtbruno@gmail.com) und immer von der selben IP gesendet werden (82.195.246.198).

Quelle: alles2null.de / Zum Artikel

GEZ warnt vor Betrügern

Zurzeit häufen sich Anrufe von angeblichen GEZ-Mitarbeitern, die der angerufenen Person zum Beispiel mitteilen, es gebe ein neues Gesetz, nach dem Rentner keine Rundfunkgebühren mehr zu entrichten hätten. Sie bitten die Angerufenen um deren Bankverbindung, damit die zuviel gezahlten Rundfunkgebühren überwiesen werden können.

Quelle: GEZ.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.Blogspot.com

Dubiose Schreiben: Abzocker mit neuen Maschen

Seit das Telefonwerbeverbot in Kraft getreten ist, ist die Zahl unerwünschter Anrufe zwar rückläufig, doch die Abzocker sind findig und haben längst neue Maschen für sich entdeckt. Sie nutzen wieder den Postweg und haben bereits viele Verbraucher erreicht. Die einen sind genervt, wenden sich empört an Verbraucherzentrale oder Zeitung, mit der Bitte, die Leute zu warnen.

Quelle: stz-online.de / Zum Artikel

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Dienstag, 13. Oktober 2009

WDR-Markt über Abonnements und Kostenfallen von BobMobile über das Handy (Video)

Mit Hilfe von vermeintlichen Gewinnspielen und IQ-Tests verkaufen Anbieter wie BobMobile Abos für Handyspiele und Klingeltöne. Die Abonnenten merken davon häufig erst mal nichts. Die böse Überraschung kommt mit der Handyrechnung. Zahlreiche Verbraucher fallen so auf vermeintliche Tests und Gewinnspiele von Firmen wie BobMobile herein.



Videoquelle: YouTube.com / Videokanal von AntiAbzockTv

Geschäfte mit eBooks: “Der Einkaufsführer” von iPCCS

Die Firma iPCCS UG aus Leipzig verschickt offensichtlich Werbemails, in denen ein eBook “Der Einkaufsführer” für 49,00 EUR beworben wird. Nur durch anklicken eines Links in der E-Mail kann das eBook bestellt werden, welches dann zusammen mit der Rechnung per E-Mail zugesandt wird.

Quelle: lawblog.mcneubert.de / Zum Artikel

Plage des Kleinunternehmertums: Eurowebs Telefondrücker kassieren dreifache Niederlage

Lange hatte es ja gedauert, aber was lange währt, wird manchmal eben doch endlich gut. Die bei vielen Kleingewerbetreibenden und Freiberuflern berüchtigte Firma Euroweb Internet GmbH und ihre Helfershelfer unterlagen nach drei Prozessen wegen eines belästigenden Werbeanrufs in der Kanzlei Richter Berlin aus dem Jahre 2007 nunmehr fast auf ganzer Linie.

Quelle: kanzlei-richter.com / Zum Artikel

IT-Recht in Österreich: Preise müssen klar und deutlich angegeben werden

Die AK hatte Anfang 2009 eine Klage gegen die einschlägig bekannten Gebrüder Schmidtlein aus Deutschland und deren Nachfolger Redcio OHG eingebracht, die etwa Hausaufgaben oder Bastelanleitungen anboten. Das Urteil ist rechtskräftig. Internetseiten sind irreführend und rechtswidrig, wenn sie die Preisangaben nur in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder im Fließtext enthalten, heißt es im Urteil.

Quelle: ORF.at / Zum Artikel

Via: Verbraucherschutz.tv

Wettbewerbszentrale warnt erneut vor fingierten Abmahnungen

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. ist erneut Opfer von fingierten Abmahnungen geworden. Derzeit kursieren Abmahnungen gegen Handwerker, die angeblich nicht in der Handwerksrolle eingetragen sind und ihre Dienstleistungen im Internet anbieten. Vorsicht vor diesen Abmahnungen!

Quelle: Shopbetreiber-Blog.de / Zum Artikel

Abzocke mit "Notruf"-Handys

Das böse Erwachen kommt mit der ersten Telefonrechnung: Unseriöse Geschäftemacher drehen älteren Menschen sogenannte Notruf-Handys zu überteuerten Preisen an. Dabei wird der Eindruck erweckt, dies sei ein Service der Björn-Steiger-Stiftung. Die geht nun juristisch gegen die Anbieter aus der dubiosen Kaffeefahrten-Branche vor. Es läuft ein Strafverfahren wegen strafbarer Werbung.

Quelle: stuttgarter-nachrichten.de / Zum Artikel

Nutzlosregister Deutsche Internet Kartei wieder mal auf Kundenfang

Vor Kurzem noch der World Business Guide, früher der Worldwide Business Guide oder das Deutsche Internet Register, jetzt die Deutsche Internet Kartei. Drei Mal nutzlose Suchmaschinen bzw. Internetkataloge, die ihre Dienste vermeintlich kostenfrei, im Ergebnis jedoch zu horrenden Preisen anbieten.

Quelle: kLawtext.Blogspot.com / Zum Artikel

Sonntag, 11. Oktober 2009

Das "Kalletaler-Dreieck" in Bild & Ton (Video)

Der Begriff "Kalletaler Dreieck" bezieht sich auf ein Inkassobüro, das in 32689 Kalletal seinen Sitz hatte und unter anderem für die - inzwischen nicht mehr auffindbare - Abzocker-Seite simsen.de mahnte und steht spöttisch für die Drohkulisse, die unseriöse Anbieter von Internetdiensten aufbauen, um ihre Opfer zur Bezahlung fragwürdiger oder unberechtigter Forderungen zu bewegen.

Abzocker, die mit unseriösen Internetdiensten ihr Geld verdienen, können es sich nicht leisten, ihre Forderungen per Gericht durchzusetzen. Sie wissen, dass jeder Zivilrichter ihr Geschäftsmodell mangels Preistransparenz für ungültig erklären würde. Weil eine solche Entscheidung Signalwirkung hätte, sind dubiose Anbieter bemüht, Gerichtentscheidungen zu verhindern undf allein durch Drohbriefe möglichst viele Opfer zur Zahlung zu bewegen.

Im Forum des Verbraucherportals Antispam.de veröffentlichte Foren-Mitglied Goofy am 28.02.2007 eine Satire, um die Drohkulisse der sogenannten "Nutzlosbranche" und ihre Inkassoversuche zu verdeutlichen. Demnach arbeiteten die Abzocker und ihre Inkassofirmen zunächst mit Mails und Briefen mit der Überschrift "Mahnung".

Diesen folgten die "letzte Mahnung" und die "dringende Mahnung", bei weiterem Widerstand des Opfers "allerallerletzte dringende Mahnung" und "allerallerletzte Mahnung vor Einschaltung eines Vollstreckers" bis hin zu "nun aber die allerallerletzte Mahnung vor Einschaltung des päpstlichen Femgerichts" und "wir wissen genau, wo Sie wohnen, wo Ihr Auto steht, und welchen Schulweg Ihre Tochter nimmt".

Letztlich will Goofy mit seiner Satire vor allem darstellen, dass zwar die Drohungen im Rahmen des Inkasso-Stalkings stetig schärfer werden, letztlich jedoch dem Verbraucher überhaupt nichts passiert / Quelle: http://forum.computerbetrug.de/lexikon/definitionen-1/kalletaler-dreieck-51/



Videoquelle: YouTube.com / Videokanal von Nutzlosbranche

Das "Kalletaler Dreieck" im Internet:


Die Links zu den Seiten mit vielen Hintergrundinfos und Tipps zur Nutzlosbranche und deren Helfershelfer aus dem Video:

Online Abrechnungen GmbH fordert für Wahlinfo2009.de

Für die Nutzung der dreisten Abzockseite wahlinfo2009.de der Belleros Premium Media Ltd. erhalten die Opfer nun Rechnungen der OA Online Abrechnungen GmbH. In diversen Foren geht aus den Berichten Betroffener hervor, dass diese Firma seit Juli aktiv ist. Demnach hätte die Firma bereits den Geschäftsbetrieb aufgenommen, ohne im Handelsregister eingetragen zu sein. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte erst Mitte September.

Quelle: Antiabzockenet.Blogspot.com / Zum Artikel

Abzock-Falle: Gewinnspiel-Clubs im Internet

Das Prinzip der Clubs: Sie veranstalten selbst keine Preisausschreiben, sondern versprechen, die Adressen der Kunden automatisch bei Hunderten von Gewinnspielen einzutragen. Das kostet bei den Anbietern bis zu 156 Euro pro Jahr. Denn wer sich anmeldet, schließt einen Vertrag mit Mindestlaufzeit ab – meistens gleich für zwei Jahre. Der Einsatz ist jedoch eine komplette Fehlinvestition.

Quelle: Computerbild.de / Zum Artikel

Rechnungen für teure Telefonate

Im ersten Moment bekam Matthias Saggau aus Kalübbe (bei Plön) einen Schreck. Gleich drei gleichlautende Rechnungen einer Firma mit dem klingenden Namen „Roxborough Management“ lagen in seinem Briefkasten. Ein gewisser „Nadhif A. Mussa“ fordert ihn mit freundlichen Grüßen dazu auf, 90 Euro wegen angeblicher Telefongespräche mit kostenpflichtigen Nummern zu überweisen. Ein Fall, wie er täglich bundesweit die Gemüter erregt.

Quelle: kn-online.de / Zum Artikel

Junge Leute mit Knebelverträgen abgezockt


Kleine Unterschrift – große Wirkung: Eigentlich wollte Linda M. nur ein kostenloses fünfwöchiges Probeabo abschließen. „ Aber als ich dann auf den Wisch geguckt habe, ist mir ganz schlecht geworden, weil da was von verpflichtendem Ein-Jahres-Abo stand. Ich könnte echt heulen, weil ich so blöd war.“

Quelle: neue-oz.de / Zum Artikel

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Mega-Downloads.net: Ein Insider packt aus! (Teil 5)

Knapp 2 Monate existiert das Insider-Blog unter inside-megadownloads.blogspot.com jetzt schon und von Entspannung ist noch lange nicht die Rede. In dieser Zusammenfassung gibt es wieder viele aufschlussreiche Informationen, ebenso wie einen erneuten Aufruf der Staatsanwaltschaft, jetzt sogar an alle Betroffenen von Mega-Downloads!

Wie erwähnt soll mir seitens des Strohmanns Holger Brandes, "Geschäftsführer" der BWL Letter & Support GmbH, der Mund verboten werden. Aus diesem Grunde wurde eine Unterlassungsklage angestrebt, über welche am Freitag, 06. November 2009, 11.45 Uhr im Saal 1 des Arbeitsgerichtes Herford entschieden werden soll. Das Arbeitsgericht soll mir unter Strafandrohung von 250.000 Euro (ersatzweise Ordnungshaft im Falle der Wiederholung bis zu 2 Jahren) aufgeben, folgende Äusserungen aus diesem Blog zu löschen (und weiterhin nicht mehr in den Medien darzulegen), daß:
  • Holger Brandes "keine Ahnung von nix hat"
  • Holger Brandes nur ein Strohmann von Frank Babenhauserheide ist
  • Holger Brandes nur eine Marionette ist
  • Holger Brandes von der Abzocke weiß
  • Holger Brandes als "Alleinunterhalter" dargestellt wird
Weiterhin möchte man unterbinden, daß ich im Zusammenhang mit der Firma BWL Letter & Support GmbH nicht mehr folgende Begrifflichkeiten verwende:
  • Abzock-Methoden
  • Nutzlos-Branche
  • Abzock-Netzwerk
  • Abzockzentrale in Vlotho
  • Ratten (verlassen das sinkende Schiff)
  • mafiös anmutendes Netzwerk
  • deutsche Abzockzentrale der Abzock-Mafia
Wir schreiben den 31.10.2008. In der Abzockzentrale Vlotho wird mal wieder eine Umstrukturierung im Firmengeflecht von Frank Babenhauserheide fällig. So wurde für die Mitarbeiter vertraglicherseits aus der BWL Service GmbH & Co. KG die BWL Letter & Support GmbH i.Gr.

Die Mitarbeiter in Vlotho wurden nun zum Einzelgespräch des Strohmanns und "Geschäftsführers" Holger Brandes gerufen. Hübsch nacheinander wurde jedem Mitarbeiter ein Aufhebungsvertrag vorgelegt, den sie zu unterzeichnen hatten. Der neue Vertrag für die neue Firma würde in den nächsten Tagen dann unterschriftsreif sein. Nicht alle Mitarbeiter wollten sich auf diese Aussage verlassen und bangten darum, vielleicht auf diese Art und Weise auf der Straße zu stehen. Manche Mitarbeiter wollten eine schriftliche Bestätigung, daß sie auch tatsächlich auch übernommen werden. Holger Brandes war aber nicht in der Lage, ein solches Schreiben selber zu formulieren, diese Aufgabe übernahm dann eine Mitarbeiterin für ihn.
Wie setzten sich die Abzocker um Babenhauserheide nun zur Wehr? Sie ahnen es: durch sogenanntes "Law Hunting", der wilden Klagewut, um weitere Berichterstattung unterbinden zu lassen. Es wird aus allen Rohren gefeuert mit dem Ziel, mich mundtot zu machen. Dabei ist der Gegenseite fast schon egal, ob bei Einreichung der jeweiligen Klage überhaupt Aussicht auf Erfolg besteht: es gilt einfach zu zermürben, wenn ach so wichtige Klageandrohungsschreiben schon nicht fruchten. Darauf, verklagt zu werden, war ich vorbereitet und begrüße diese Tatsache sogar. Immerhin müssen die ansonsten sehr medienscheuen Abzocker nun zwangsläufig ins Rampenlicht und sich erklären. Ob sie schon einmal von dem sogenannten "Streisand-Effekt" gehört haben und, gleich, wie die Verfahren auch immer ausgehen mögen, dafür sorgen könnten, daß sie unfreiwillig ein noch wesentlich größeres Medienecho hervorrufen könnten?
Haben Sie gewusst das dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht?
Zu Anfang ganz klar nicht, es gab für alles eine Erklärung die auch nachvollziehbar klang, aber mit der Zeit traten immer mehr Ungereimtheiten auf und ich habe mich in verschiedene Foren mit dem Thema beschäftigt habe nachgelesen und auch mal bei einigen Mitarbeitern die schon länger da waren nachgefragt und mir mein eigenens Bild gemacht. Ich denke es hat so drei vier Monate gedauert bis ich das ganze verworrene Firmennetzwerk überblickt habe. Aber ich habe noch einige Zeit mit mir gehadert ob ich gehen sollte, habe dann aber einige Bewerbungen geschrieben. Das Bestreben nach einem anderen Arbeitsplatz habe ich dann aber erstmal auf Eis gelegt, da ich ja mit in die neue Firma sollte und ich die Hoffnung hatte das es dort anders werden würde. Ob das so ist konnte ich ja leider nicht mehr erfahren.
Viele Mitarbeiter hatten bereits einen Skype-Account, der dann entsprechend genutzt wurde, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Firmen der Kontaktliste hinzugefügt wurden. Nachdem in der groß angelegten Bespitzelungsaffaire die Mitarbeiter genötigt wurden, u.a. ihre Skype-Zugangsdaten zu offenbaren erreichen mich heute Hinweise von zwei ehemaligen Mitarbeiterinnen, die offensichtlich nicht nur firmenbezogen bespitzelt wurden. Da sich auch private Kontakte und Chatmitschnitte in deren Skype-Account befanden, mit denen sie ausserhalb der Arbeitszeit kommunizierten, konnten die Abzocker auch munter private Dialoge mitlesen und haben das sicherlich auch getan. Doch damit nicht genug: in mindestens 2 Fällen wurden gar die Skpye-Accounts gekapert, in dem die Abzocker gar das Passwort in den jeweiligen Accounts änderten und so theoretisch in der Lage waren, unter dem Namen der ehemaligen Mitarbeiter online zu sein.

Daher mein Aufruf an alle (ehmaligen) Mitarbeiter: überprüfen Sie bitte im eigenen Interesse, ob Ihr Passwort ebenfalls klammheimlich geändert wurde und informieren Sie mich. Bedenken Sie: auch, wenn Sie selber nicht online sind, so kann Ihnen jeder, der in Ihrer Kontaktliste steht, dennoch Mitteilungen zukommen lassen, die dann seitens derjenigen, die Ihren Skype-Account gestohlen haben, gelesen werden - und weiterhin kann unter Ihrer Identität geschrieben werden. Wie das Ganze rechtlich zu bewerten ist überlasse ich den Juristen. Für mich persönlich ist das ein Skandal.
Unter dem Aktenzeichen 5 O 300/09 hat die 5. Zivilkammer des Landgerichts Bielefeld, vertreten durch den Vorsitzenden als Einzelrichter, Herrn Grünhoff, den Beschluss verfügt, daß ich einige Äusserungen gegen Herrn "Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer umgehend zu entfernen habe. Hier der Beschluss im Original: Seite 1 - Seite 2 - Seite 3. Dem Landgericht Bielefeld reichten offenbar gleich drei eidesstattliche Versicherungen, die "Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer abgab, um die mündliche Verhandlung zu verhindern.

Ich werde selbstverständlich der Verpflichtung, diese Passagen aus meinem Blog zu entfernen, nachkommen, allerdings nicht ohne den Hinweis darauf, daß ich mir weitere Schritte gegen den "Rechtsanwalt" vorbehalte.
"Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer hat, wie berichtet, drei eidestattliche Versicherungen gegenüber dem Landgericht Bielefeld abgegeben, um im Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen mich zu verhindern, daß es zu einer mündlichen Verhandlung kommt. Das ist ihm dummerweise gelungen. Das Gericht prüfte offensichtlich die gemachten Angaben nicht, denn sonst wären diverse Ungereimtheiten (um nicht zu sagen: klare Lügen) aufgefallen, die ich hiermit in den Fokus stelle:
Ohne mich bereits jetzt in Details verlieren zu wollen sei erwähnt, daß hier nachweisbar bewusst falsche eidesstattliche Versicherungen abgegeben wurden - und das werde ich beweisen. Falls Sie, werter (?) Herr "Rechtsanwalt" tatsächlich glauben, alleine Ihr Berufsstand würde ausreichen, selbst die Gerichte belügen zu können, so dürfte das nur kurzfristig der Fall sein.

Es muss schon so richtig gescheppert haben im Netzwerk um Babenhauserheide, Rogalski und Fritzmann. Nicht anders ist zu erklären, daß der Forderungseinzug für die Mega-Abzocke nun nicht mehr über die Collector GmbH betrieben wird. Still und heimlich gibt es aktuell einen neuen Geldeintreiber:

Proinkasso GmbH, Rodenbacher Chaussee 6, 63457 Hanau.

Wer ist diese Proinkasso GmbH? Nun, man möge sich hier, hier oder hier über das Inkasso-Unternehmen informieren. Was wird nun aus der Collector GmbH und der L & H GmbH? Hat Babenhauserheide den doch so lukrativen Auftrag freiwillig abgegeben oder sind die Herren aus Wien nun mit ihrer Geduld mit dem Kalletaler Pferdehändler endgütig am Ende? Wie auch immer: es ist schon bezeichnend, wenn ausgerechnet die Proinkasso GmbH nun zum Eintreiber mutierte. Offensichtlich ist das Unternehmen noch schmerzbefreiter als Babenhauserheide & Co.

Übrigens: auch dieses aktuelle Konto, welches in den Mahnschreiben angegeben ist, wurde bereits seitens der Staatsanwaltschaft Hannover eingefroren.

Hallo, Herr Bender. Zunächst einmal vielen Dank, daß Sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben. Sie erstellen im letzten Jahr ein Gutachten zum Thema Megadownloads. Wer gab dieses Gutachten in Auftrag und was sollte durch Ihr Gutachten bewiesen werden?
Zunächst weise ich darauf hin, dass ich als Anwalt zur Verschwiegenheit verpflichtet bin. Da das Gutachten von der damaligen Mandantin selbst veröffentlicht wurde, gehe ich aber davon aus, dass hier keine Einwände entgegenstehen. Das Gutachten wurde von der damaligen Betreiberin von www.mega-downloads.net im April 2007 in Auftrag gegeben. Es ist also inzwischen 2 Jahre alt. Es sollte Stellung dazu genommen werden ob die Seite www.mega-downloads.net die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben in der geforderten Art und Weise enthält.
In den letzten Tagen häufen sich anonyme Hinweise, die mich per Mail erreichten, daß Valentin Fritzmann (InQnet GmbH, Wien) das Projekt mega-downloads.net verkauft haben soll. Die Hinweise verdichten sich, daß der neue Besitzer offensichtlich ein alter Bekannter ist: Christopher Metz, Wien/Dubai. Immerhin verkaufte dieser das Abzockprojekt damals an Valentin Fritzmann; man könnte also von einem Rückkauf sprechen. Die aktuellen Entwicklungen im Firmengeflecht sprechen eine deutliche Sprache und lassen erste Rückschlüsse zu. Ich werde weiter recherchieren und berichten.
Anstatt jedoch diese Möglichkeit zu nutzen versteckten sich beide und verbaten sich sowohl Ton- als auch Bildaufnahmen. Der sonst so rhetorisch geschickte "Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer bat um Verständnis, er sei nicht medienerfahren (bin ich auch nicht, bye the way!), Collector-Strohmann Bernd Rogalski setzte hingegen noch einen oben drauf: ein Fax an die Akte-Redaktion mit der Bitte, mir doch Fragen zu stellen, die ich selbstverständlich vor laufender Kamera beantwortete . Meine Herren: besser kann man sich einfach nicht blamieren. Einerseits tausende vermeintliche Kunden einschüchtern mit einer gewaltigen Mahn- und Drohkulisse, andererseits nicht den Arsch Hintern in der Hose zu haben, klar Stellung zu beziehen. Immerhin hätten Sie die Möglichkeit gehabt, erschöpfend Auskunft zu geben - und Ihr Firmengeflecht zu erklären. Ups, ich vergaß: da gibts ja noch den Maulkorb von Frank Babenhauserheide. Immerhin sitzt ihm offensichtlich Dr. Robert Fritzmann im Nacken und Sohnemann Valentin bangt um seine Projekte. Eine verfahrene Kiste, oder?
Die bisherige gewaltige Droh- und Mahnkulisse in Form massiver Einschüchterung geneppter "Kunden" von mega-downloads.net wird aktuell noch einmal getoppt und erreicht meiner Auffassung nach spätestens jetzt Züge, die um rechtliche Bewertung schreien. Beispiel gefällig?

Ein Opfer schrieb heute eine Mail an mega-downloads.net sowie an die ProInkasso GmbH mit dem Hinweis, er würde nicht einen Cent bezahlen. Die Antwort erfolgte prompt:
Heute erreichte mich ein Schreiben (Seite 1, Seite 2) des Arbeitsgerichts Herfords zur Kenntnisnahme in Sachen Unterlassungsklage durch die BWL Letter & Support GmbH, welche am 06.11.2009 vor dem Arbeitsgericht Herford verhandelt werden soll. Ich komme nicht umhin, bei der Art und Weise der Formulierungen und Orthographie in diesem Zusammenhang von einem Slaptick zu sprechen, der in seiner unfreiwilligen Komik kaum zu toppen sein dürfte. Man möge sich die schriftlichen Vorträge des Rechtsanwaltes Türcke Satz für Satz auf der Zunge zergehen lassen.
Wer auch immer mir diese CD per Post schickte: ich bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich für die Zusendung! Der Inhalt wird derzeit ausgewertet, erste Ergebnisse lassen auf einen Insider schließen, der offenbar schon lange mit dem Thema mega-downloads.net betraut ist.

Den Inhalt der CD werde ich nach Abschluss der weiteren Recherchen gerne bekanntgeben. In der Zwischenzeit würde ich mich zwecks Einordnung freuen, wenn sich derjenige, der sich die Mühe machte, mir diese CD zu brennen und zuzusenden vielleicht noch einmal per Mail mit mir in Verbindung setzen würde. Die Stadt, in der die Zusendung aufgegeben wurde, lässt gewisse Rückschlüsse zu.
Was passiert im Rahmen geplanter Inszenierungen rund um die Mahn- und Drohkulisse, wenn Geneppte von Megadownloads nicht auf die Inkassoschreiben reagieren? Genau: es folgt ein hochwichtiges Rechtsanwaltsschreiben, in dem der Druck noch einmal erhöht wird in der Hoffnung, daß der Geneppte eingeschüchtert seine Zahlung vornimmt. Aktuell übernimmt diese Rolle die Schwester des Betreibers der ProInkasso GmbH, "Rechtsanwältin" Kristina Straßburg. Ist "Rechtsanwalt" Olaf Tank etwa aus dem Rennen? Immerhin schreibt er für die anderen Abzock-Projekte, für die die ProInkasso GmbH ansonsten mahnt, doch die hochwichtigen Schreiben.
Endlich liegt die seit Monaten angekündigte Anklageschrift vor - und entpuppt sich als lächerliches Windei. Die Klage lautet auf "Schadenersatz", nicht, wie ach so wichtig und gebetsmühlenartig seitens des "Rechtsanwaltes" Ralf Hasenbäumer in den Medien propagiert, auf Unterschlagung. Interessant ist dabei der Umstand, daß in der Klagebegründung nicht ein Wort in Richtung Fritzmann / InQnet, Wien verloren wird. Es soll dem Gericht weisgemacht werden, daß angeblich Helmut Steffel Überblick über die Konten gehabt hätte.

Es ist schon sehr einfältig, den Versuch zu unternehmen, erneut zu verschleiern und einen Strohmann á la Steffel zu erwähnen; billig geradezu. Nicht weniger amüsant sind die benannten Zeugen:
  • "Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer
  • Frank Babenhauserheide
Falls nun jemand der Ansicht ist, die Listenfunktion wäre defekt: nein, exakt diese beiden "Persönlichkeiten" sind in der Klage als Zeugen angegeben. Neben einem Mitarbeiter der Dresdner Bank, der bestätigen wird, daß ich Barabhebungen (die ich nie bestritten habe) vorgenommen habe.
Wie heute die Neue Westfälische Zeitung titelt unterliegt Herr Rechtsanwalt Dr. Detlef Binder vor dem Landgericht Hildesheim. Hier legte er nämlich im Auftrag der Abzocker Beschwerde ein, da die Konten der L & H GmbH seitens der Staatsanwaltschaft Hannover eingefroren wurden.

Dumm gelaufen: das Landgericht Hildesheim verwarf die Beschwerde, wie gestern ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover auf Anfrage der NW bestätigte. Hätte das Gericht die Konten freigegeben, so wären die Ermittlungen sicherlich erschwert worden. Die Entscheidung des Landgerichts Hildesheim zeigt hier deutlich, daß man nah dran ist, der Abzocke endlich ein Ende zu bereiten. Es sind desweiteren offenbar mehrere Verfahren im Kreis Herford gegen mehrere Personen anhängig wegen Verdachts des Betruges und der Geldwäsche.eidesstattlichen Versicherungen von "Rechtsanwalt" Ralf Hasenbäumer, der bislang als Firmenanwalt rund um Babenhauserheide auftrat, im Rahmen des Erlasses der Einstweiligen Verfügung (ohne vorherige Anhörung) gegen mich seitens des Landgerichts Bielefeld. Hier verschwieg er wissentlich dem Landgericht Bielefeld, daß gerade erst ein Verfahren gegen Frank Babenhauserheide (Vorwurf: Geldwäsche) nach Hannover abgegeben wurde. Dies bestätigte übrigens der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hannover auf Nachfrage der NW.
Zahlreiche Rechnungsempfänger in Deutschland, Österreich und der Schweiz schwören, nie auf der Seite mega-downloads.net gewesen zu sein und dennoch eine Rechnung erhalten zu haben. Privatdetektiv Christian Kölle hat zusammen mit RTL getestet, wie einfach es ist, an sensible Daten von Internetnutzern zu gelangen.
Wagen wir einen Blick über den Tellerrand: was wäre, wenn auch im Geflecht um Megadownloads so verfahren würde? Es würde neben den Tricks mit den Landingpages erklären, warum das Geschäft auch heute noch offenbar rentabel ist und floriert. Ob tatsächlich innerhalb der Connection um Babenhauserheide & Co. so agiert wird oder wurde kann ich nicht beurteilen. Die Möglichkeit besteht jedenfalls - gerade in Hinblick auf die Tatsache, daß eigentlich jeder Mitarbeiter uneingeschränkten Zugriff auf die Kundendaten hatte.
Wäre ich nicht im März diesen Jahres mehr oder weniger zufällig auf diesen Blog aufmerksam geworden, so wäre ich heute vermutlich noch immer als Strohmann einer der größten Internet-Abzockunternehmen tätig. Ich erwähnte bereits wie schwer es ist, hinter die Kulissen zu schauen, denn die Internet-Mafia versteht es vorzüglich zu verschleiern, eine vermeintliche heile und rechtlich korrekte Welt nach außen aufzubauen, insbesondere für Mitarbeiter gleichwelche Position sie auch inne haben. Eingeweiht werden offenbar nur jene, die im Rahmen ihrer Tätigkeit zum Ausdruck bringen, sie würden mitziehen. Offenbar erkennen die Macher recht schnell, wer zu ködern ist - und wer nicht. Immerhin haben sie ein Auge dafür. Oder aber sie glauben es zu haben, wie sich in meinem Falle zeigt.abzocknews.de, der als ausgewiesener Experte gilt und immer ein offenes Ohr für mich hat. Es gibt viele weitere Portale wie z.B. die BooCompany, Nicht Abzocken e.V., Rotglut.org, abofallen.biz, gomopa.net- die Liste könnte beliebig fortgeführt werden; unter anderem von den Seiten der Verbraucherschutzzentralen, diversen Rechtsanwälten, die sich vehement mit dem Thema Internetabzocke beschäftigen und teilweise sogar eine kostenlose Hotline eingerichtet haben.
Täglich erreichen mich mehr Mails mit der Info, daß Einschreiben, welche an die L & H GmbH gerichtet wurden, als unzustellbar zurückgesandt wurden. Auch im Sat 1-Forum werden diese Stimmen lauter und lauter. Da hier definitiv auch Leser aus dem Raum Hannover mitlesen würde ich mich über eine Mitteilung freuen, ob an der Färberstr. 3 in Hannover überhaupt noch ein Firmenschild der L & H GmbH prangt oder ob die L & H GmbH mittlerweile, wie vermutet, ausgeflogen ist. Jene, die ein Einschreiben / Rückschein an die L & H GmbH sandten und den vorgenannten Hinweis erhielten möchte ich bitten, mir einen Scan per Mail zu schicken. Vielen Dank vorab!
Mein Anwalt bereitet derzeit die Klageerwiderung(en) vor. Nun benötige ich von jenen, die bereits die Bereitschaft bekundet haben, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen, die ladungsfähigen Adressen. Einige liegen mir bereits vor, andere benötige ich noch. Über eine zeitnahe Zusendung per Mail würde ich mich also freuen. Die weitere Vorgehensweise erläutere ich den Involvierten gerne telefonisch oder auch per Mail. Vielen Dank vorab!

Hinweis: zu diesem Artikel gibt es nicht die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen, da sich mein Aufruf lediglich an die involvierten Personen richtet und ich der Ansicht bin, daß die Abzocker, die gerne als "Anonym" schreiben, in diesem Beitrag nichts verloren haben. Danke für Ihr Verständnis!
Heute erreichte mich ein Schreiben des Arbeitsgerichts Herford mit dem Hinweis, daß der für den 23. Oktober 2009 anberaumte Termin aus dienstlichen Gründen aufgehoben wurde. Neuer Termin ist nun am Freitag, 16. Oktober 2009 um 12.00 Uhr, Saal 1.
Die BWL Letter & Support GmbH (Strohmann: Holger Brandes) verklagt mich ja derzeit auf Unterlassung mancher Äusserungen in diesem Blog. Selbstverständlich galt es, dieser Unterlassungsklage entgegen zu treten. Well done: mein Rechtsanwalt hat den erforderlichen Schriftsatz formuliert, welcher heute an das Arbeitsgericht Herford versandt wurde:
Der Form halber sei erwähnt: diese Veröffentlichung erfolgte -ohne- vorherige Absprache mit meinem Rechtsanwalt. Warum? Weil er mir vermutlich abgeraten hätte. Ein Widerspruch? Mitnichten. Ich berichte (selbst unter Beschuss durch Law Hunting) transparent, der Sache wegen. Der Weg ist das Ziel. Und ich bin mir sicher, daß das Ziel in erreichbare Nähe rückt. Möge sich die Gegenseite dieser Tatsache bewusst sein. Sie wiegt sich in Sicherheit aufgrund finanzieller Vorteile, immerhin wurde über Jahre hinweg enorm viel Geld mit diesem Geschäftsmodell der Abzocke verdient. Glücklicherweise unterschätzen die Betrüger, daß das Medium Internet nicht vergisst und präsent ist. Heute, morgen, und auch übermorgen noch.
Ich werde ja nicht müde zu betonen, daß die Kommentare in meinem Blog das Salz in der Suppe sind. Erneut zeigte sich, daß das tatsächlich so ist: Ich formulierte vor Wochen einen Beitrag zum Thema KLP-Group, heute erreichte mich/uns ein Kommentar mit dem Hinweis auf einen Fernsehbeitrag, den ich natürlich gerne noch einmal an exponierter Stelle veröffentliche. Meine Vermutungen rund um KLP-Group äusserte ich bereits; möge meine geneigte Leserschaft ein wenig scrollen. An Wertungen mag ich mich nicht beteiligen. Stattdessen freue ich mich über die Tatsache, daß mittlerweile das Landeskriminalamt Düsseldorf treuer Leser meines Blogs ist.
Mag man aktuellen Gerüchten Glauben schenken, so wird der aktuelle Geschäftsführer der L & H GmbH, Andreas Schilling, vermutlich zum Jahresende aussteigen. Sollte dem so sein, so ein gut gemeinter Rat an dieser Stelle: NOCH besteht vielleicht die Möglichkeit, die eigene Haut zu retten. Sind Sie, Herr Schilling, tatsächlich ein überzeugter Abzocker? Ich glaube nicht. Vielmehr glaube ich, daß Sie das Netzwerk nicht durchschaut haben und den Versprechungen eines Frank Babenhauserheide erneut blind gefolgt sind. Besinnen Sie sich, lesen Sie, werden Sie wach. NOCH gibt es vermutlich die Chance, auszusteigen; es wird jedoch zunehmend schwerer aufgrund der Beweislast. Vielleicht denken Sie einfach mal in Ruhe darüber nach, ob das, was hier derzeit passiert, in Ihrem Interesse ist. Gerne biete ich Ihnen hier ein Podium, klar Stellung zu beziehen. Verstehen Sie dieses Angebot gerne als "Strohalm".
Das Arbeitsgericht Herford hat das persönliche Erscheinen von Holger Brandes aufgehoben. Hintergrund: leider ist Herr Brandes zum vorgezogenen Termin im Urlaub. Sein Anwalt wollte also um erneute Terminverschiebung bitten, dieser Bitte kam das Gericht aber nicht nach und beschloss also, das persönliche Erscheinen von Strohmann Brandes aufzuheben. Schade. Ich hätte ihn allzu gerne mal wiedergesehen.
Gute Neuigkeiten erreichen mich aus Hannover. Während viele ja vermutet haben, daß die Ermittlungen nur schleppend vorangehen würden aufgrund der Komplexität des mafiös anmutenden Netzwerkes rund um Megadownloads, umso erfreulicher sind die Informationen, die ich seitens der Ermittler erhalten habe.

Es ist eben NICHT so, daß die Ermittlungen schleppend voran gehen würden, im Gegenteil. Die Bearbeitung der zahlreichen Geschädigten nach öffentlichem Aufruf der Staatsanwaltschaft Hannover dauert allerdings eine Weile. Bislang meldeten sich rund 20.000 (in Worten: zwanzigtausend!) Geschädigte - was dazu führte, daß die Ermittlungen ausgeweitet wurden. War zunächst ausschließlich die L & H GmbH im Visier der Staatsanwaltschaft, so geht es mittlerweile auch um die Hintermänner. Die Ermittler haben also die Komplexität erkannt und schauen über den Tellerrand, was der Sache an sich mehr als dienlich ist.

Um es anders zu formulieren: die Schlinge zieht sich immer fester zu; Fritzmann, Babenhauserheide, Hasenbäumer, Brandes und Co. dürfen sich auf so einiges gefasst machen, wenn das laufende Ermittlungsverfahren aus Niedersachsen tatsächlich nach Nordrhein-Westfalen abgegeben werden sollte. Das wäre eine logische Konsequenz, denn der Tatort ist Vlotho - die Firmenzentrale vom Deutschland-Chef Frank Babenhauserheide.

Bis es soweit ist freut sich die Staatsanwaltschaft Hannover weiterhin über Geschädigte, die auf Megadownloads hereingefallen sind. Mögen sich diese, sofern noch nicht geschehen, bitte schriftlich unter Angabe des Aktenzeichens melden:
  • Staatsanwaltschaft Hannover
  • Postfach 109
  • 30001 Hannover
  • Aktenzeichen: 5302 Js 41769/09
In diesem Zusammenhang ist nicht unerheblich, daß bereits ein erstes, renommiertes Unternehmen aus dem Bereich Software Strafantrag gegen den Betreiber von mega-downloads.net stellte. Das Thema Urheberrechtsverletzung sollte nicht unterschätzt werden. Bedenkt man, daß es exakt 320 sogenannte Landingpages gibt, über die arglose Internetnutzer in die Abofalle geraten sind, so mag man sich ausmalen was passiert, wenn weitere Unternehmen Strafantrag stellen. Ich nenne als Beispiel nur mal Microsoft.

Um abschließend mit einem Vorurteil aufzuräumen, welches seitens der Abzocker immer wieder gerne in den Kommentaren geschürt wird: weder gegen mich, noch gegen meine Frau wird aktuell ermittelt. Diese Information erhielt mein Rechtsanwalt auf Nachfrage seitens der Kripo Hannover.
Das und vieles mehr finden Sie unter inside-megadownloads.blogspot.com – Auch lohnt sich dort ein Blick in die jeweiligen Kommentare, doch sehen Sie am besten selbst.

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