Montag, 31. Mai 2010

Internet-Abzocke: Routenplaner lenkt direkt in Kostenfalle

Internet-Betrügereien haben Hochkonjunktur. Unter dem Deckmantel der Anonymität veröffentlichen gewiefte Gauner Service-Dienste mit Kostenfallen für die (naiven) Nutzer - ein Millionen-Geschäft. Die Hintermänner verstecken sich hinter Briefkastenfirmen und Decknamen. So auch hier, bei www.routenplaner.de...

Quelle: Krone.at / Zum Artikel

Offenbacher Rentner legt sich mit Inkassofirmen an

Bei Willi Heckwolf sind die Abzocker an den Falschen geraten. Der Offenbacher Rentner (Name von der Redaktion geändert) gibt einfach nicht auf und will wissen, wer ihn da aufs Kreuz legen will. Er schreibt Widersprüche, legt sich mit dubiosen Inkasso-Unternehmen an, macht sich auf die Suche nach IP-Adressen (Internet-Protocol-Adressen) und lässt sich auch von eingestellten Betrugsverfahren nicht entmutigen.

Quelle: Op-Online.de / Zum Artikel

Achtung Abofalle: Abzocke mit Autowerbung

Es klang alles so verlockend: In einem Zeitungsinserat bot das Unternehmen ActiveCar Fahrzeughaltern die Möglichkeit an, durch Autowerbung mit dem eigenen Auto ein Zusatzeinkommen zu verdienen. Doch alles kam anders.

Quelle: KA-News.de / Zum Artikel

Werden Ermittlungen zum "Wiener Karussell" durch Politik behindert?

FPÖ: Strache: Leitendem Beamten in Causa Telefonbetrug soll offenbar Fall entzogen werden. Höchst aufklärungsbedürftig ist die Vorgangsweise in Sachen Telefonbetrug mit Glücksspielen. "Wie man hört, soll dem leitenden Beamten, der auch Hausdurchsuchungen angeordnet hat, der Fall entzogen werden", berichtete heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

Offenbar herrsche hier von höchster Stelle aus ein Interesse daran, diesen Kriminalfall still und heimlich zu entsorgen. Dies verwundere nicht, wenn man wisse, dass die beiden Hauptverdächtigen, Walter Amon und Franz Marek, über beste Verbindungen zu den Regierungsparteien und insbesondere zur Wiener SPÖ verfügen würden. Amon habe auch durch Bürgermeister Häupl das Goldene Verdienstzeichen der Stadt Wien verliehen bekommen.

Strache kündigte eine Anfrage an die Innenministerin an, ob tatsächlich politische Interventionen gegen den leitenden Beamten stattgefunden hätten. Die FPÖ werde bei dieser Causa jedenfalls sicher nicht lockerlassen.



Quelle: OTS.at / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von Oesterreichzuerst

Kein Internetzugang: Pensionistin soll für Nutzung von Homepage zahlen

Dubiose Inkassobüros aus Deutschland wollen bei uns offenbar Pensionisten abzocken: Sie schicken Mahnungen über Kosten für angeblich benutzte Internetseiten und drohen mit Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher und Pfändung der Rente oder der Bankguthaben, sollten sie die Rechnung nicht bezahlen.

Quelle: Krone.at / Zum Artikel

Ärger mit 01056 geht in nächste Runde

In die USA für 85 Euro. Was zunächst wie ein allzu verlockendes Angebot eines Billigfliegers klingt war tatsächlich der Preis für ein einstündiges Gespräch des Neu-Isenburger Vorwahl-Anbieters PM2 Telecommunications GmbH im Oktober 2009. Auch Leser unserer Zeitung waren unter den Opfern der Abzocke. Viele weigerten sich, die Mondpreise zu bezahlen und legten Widerspruch ein. Für sie geht der Streit nun in eine neue Runde.

Quelle: Op-Online.de / Zum Artikel

Donnerstag, 27. Mai 2010

Vorsicht: Abzocker sind aktiv!

Dreist sind sie alle, die Abzockbriefe, die derzeit durch den Landkreis geistern. Doch der Gipfel der Unverschämtheit ist aus Sicht der Redaktion das Schreiben von »Dr. Schuster und Söhne – Finanzdienstleistungen«, Postfach 1152 in 49499 Hochdorf. Es vermittelt auf den ersten Blick den Eindruck, dass sich dieses Unternehmen besonders der Betrogenen annimmt, offenbart aber auf den zweiten Blick, selbst ein Abzocker zu sein.

Quelle: Baden-Online.de / Zum Artikel

Vorsicht Betrug: Falsches Schreiben »Renten-Bonus«

Die Deutsche Rentenversicherung warnt ihre Versicherten und Rentner: Aktuell sind Schreiben einer »Infozentrale« in Bremen in Umlauf mit dem Titel »Bescheid über Renten-Bonus«. Die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern weisen darauf hin, dass diese Schreiben mit dem Absender »Infozentrale, Postfach 448141, 28281 Bremen, Abteilung Abwicklung/Benachrichtigung« nicht von ihnen stammen.

Quelle: Wochenanzeiger.de / Zum Artikel

Telefonsex-Abzocke auch in Tirol: Causa geht an Tschechien

Das Sex-Geschäft in Tirol blüht. Doch wir reden nicht von Prostitution, es geht um Telefonsex. Die tschechische Firma "Tele Inside s.r.o." fährt nach dem "Gestöhne" mit einer Rechnungsflut auf. Oft werden Leute zur Kasse gebeten, die nie derlei Sex-Dienste beansprucht haben. In Tschechien droht nun der Prozess.

Quelle: Krone.at / Zum Artikel

Dienstag, 25. Mai 2010

Timo Richert und die Partygirls (Video) *Update*

Im Verlauf einer Diskussion im Forum von "Geprellte-Strukkis" zu aktuellen Spam-Mails der Be a Winner Ltd. des Herrn Timo Richert, hat ein Forenuser eine alte Reportage aus dem Jahr 2003 ausgegraben, welche Herrn Timo Richert bei seiner Geschäftsidee "Versteigerung von Partys" thematisiert. Besagtes Video möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten und dies zum Anlass für eine neue Rubrik auf Abzocknews.de unter "Fundstücke" nehmen.



Videoquelle: YouTube.com / Videokanal von RingoSanchez

Update vom 26.05.2010:

Ein schlechter Start für die neue Rubrik unter "Fundstücke", denn das Video wurde bereits vom Nutzer entfernt. Doch bevor mir nachher noch jemand nachsagt, dass besagtes Video niemals existierte, hier zumindest ein kleiner Beleg:


NDR Markt - Die Masche auf Kaffeefahrten: Angelockt und abgezockt (Video)

Die Angebote, die vor allem Senioren locken sollen, sind bekannt: ein schöner Ausflug, meist mit dem Bus, manchmal auch mit einem Schiff, Kaffee und Kuchen. In den Einladungen zu einer Kaffeefahrt ist zudem etwa von "Gratis-Geschenken" die Rede und die Teilnehmer sollen dafür angeblich kein Geld bezahlen. Manchmal wird in einer persönlich adressierten Einladungs-Postkarte ein Preis versprochen, den der Empfänger angeblich gewonnen haben soll. Solche Aussagen sind aber nur dann erlaubt, wenn sie am Ende tatsächlich eingelöst werden. So steht es im Paragraf 661a des Bürgerlichen Gesetzbuches.



Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von AntiAbzockTV

Kampf gegen die Abzocke: Die Verbraucherzentrale stellt ihren Geschäftsbericht vor

Die Verbraucherzentrale Freiburg wird für die Bürger immer wichtiger: 13 599 Menschen haben sich dort im Jahr 2009 beraten lassen, ob telefonisch, schriftlich oder im persönlichen Kontakt. Besonders viele Fragen gab es zu Telekommunikation und zu Lebensmitteln. Vor allem im Internet gibt es immer wieder Abzocke: Da werden etwa Programme, die man eigentlich kostenlos herunterladen kann, auf bestimmten Seiten kostenpflichtig zum Download angeboten. Der Verbraucher sieht dies aber nicht, weil die Geschäftsbedingungen geschickt auf der Internetseite versteckt sind.

Quelle: Badische-Zeitung.de / Zum Artikel

Fieses Inkasso-Büro zockt Unschuldige ab

Bei der Verbraucherschützerin Tatjana Halm stapeln sich diese Abzocker-Briefe aus ganz Bayern schon auf dem Schreibtisch! Alle stammen von der Firma „Proinkasso GmbH“ mit Sitz im hessischen Neu-Isenburg. Alle sollen sofort 131,09 Euro bezahlen, weil sie sich angeblich alle auf der kostenpflichtigen Internet-Seite lottowin24.com angemeldet haben sollen. Und noch eine Gemeinsamkeit fällt der Juristin sofort auf: Mehr als ein Dutzend Bayern sollen sich alle gleichzeitig bei dem vermeintlichen Glücksspiel registriert haben. Auf jedem Wisch steht das Anmeldedatum: „15.1.2010 um 17:48:12 Uhr“.

Quelle: TZ-Online.de / Zum Artikel

Betrug im Internet: Hotelgutscheine

Eine ganz neue Betrugsmasche zeigte am Dienstag eine 59-Jährige aus Gau-Odernheim bei der Polizei an. Sie hatte nach eigenen Angaben bei einem Internetauktionshaus einen Hotelgutschein im Wert von rund 150 Euro ersteigert. Als die Frau ihren Gutschein in einem Hotel in Todtmoos im Schwarzwald einlösen wollte, musste sie feststellen, dass der Hotelbesitzer angeblich Insolvenz angemeldet hatte und das Hotel nun von einem anderen Betreiber bewirtschaftet wird. Dieser will den Gutschein nicht mehr einlösen.

Quelle: Wiesbadener-Kurier.de / Zum Artikel

Mittwoch, 19. Mai 2010

Akte 20.10: Jobangebote, die Frauen zu Geldwäschern machen (Video)

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten will jeder gern den einen oder anderen Euro dazuverdienen. Und das Internet wimmelt ja nur so vor Jobangeboten! Nicht immer sind diese aber seriös: Als sogenannter Verkaufs- oder Finanzagent soll man lediglich sein Online-Verkaufskonto oder Bankkonto zur Verfügung stellen. Einfach Ware für andere verkaufen oder Geldtransaktionen vornehmen. Klingt einfach, schnell und scheinbar legal. Gelockt wird mit wenig Arbeitsaufwand, gutem Gehalt und vor allem hoher Provision. Aber Vorsicht! Wer bei diesen Geschäften mitmacht, wird nicht nur abgezockt, sondern schnell auch zum Mittäter bei internationalen Verbrechen.



Videoquelle: Dailymotion.com / Videokanal von verbraucherschutzTV

Branchenbuchabzocke reloaded: Warnung vor der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH

Ein neuer, alter Stern am Himmel der Branchenbuch-Abzocker ist die GWE-Wirtschaftsinformationsges. mbH, die unter www.gewerbeauskunftzentrale.de ein neues Nutzlosregister betreibt. Die Masche ist wie üblich: Es werden kleine Gewerbetreibende ange-schrieben mit einem Formular, das den Anschein erweckt, es handele sich um einen kosten-freien Service eines Branchenbuchbetreibers. Überschrieben mit dem amtlich wirkenden Titel "Gewerbeauskunft-Zentrale" wird hier um (Nicht-)Aufmerksamkeit geworben.

Quelle: Klawtext.blogspot.com / Zum Artikel

Proinkasso und kein Ende in Sicht

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Monaten bereits mehrmals über das Inkassounternehmen Proinkasso berichtet. Dieses hatte für ein Gewinnspieleintragungsservice das Inkassogeschäft betrieben. Das unseriöse daran war, dass in den uns bekannten Fällen selbst auf schriftliche Nachfrage keinerlei Beweis für einen etwaig kostenpflichtigen Vertragsschluss beigefügt war.

Quelle: Verbraucherzentrale-SH.de / Zum Artikel

Warnung! Vermeintlicher Gratiseintrag in Branchenverzeichnis

Viele Mitgliedsbetriebe erhielten in letzter Zeit per Fax ein befristetes Angebot zu einem vermeintlichen Gratiseintrag in ein Branchenverzeichnis, das ausgefüllt an eine bestimmte Faxnummer retourniert werden soll. Ein derartiges Formular erweckt auf Grund der Abbildung von Länderwappen den Anschein, von einer behördlichen Stelle zu stammen. Liest man im Kleingedruckten genauer nach, erfährt man, dass es sich um einen kostenpflichtigen Auftrag mit einem monatlichen Mitgliedsbeitrag von EUR 180,00 und einer Vertragsbindung von zwei Jahren handelt.

Quelle: Umweltruf.de / Zum Artikel

Staatsanwaltschaft Darmstadt stellt mehr als 600 Straf-Anzeigen ein

Die Staatsanwaltschaft in Darmstadt wird vermutlich ein groß angelegtes Ermittlungs-Verfahren wegen des Verdachts auf Betrug gegen die Firma Premium Content GmbH aus der Carl-Zeistrasse in Rödermark und aus der Quirinsstraße 8 in 60599 Frankfurt am Main einstellen. Das meldete die Tageszeitung Offenbach Post bereits am 11. März 2010.

Quelle: Readers-Edition.de / Zum Artikel

Katja Günther mahnt Amtsrichter

Bisher kannte ich Frau Günther nur als Name aus Überschriften von Blogbeiträgen, die mich selbst nie zu interessieren schienen. Vor einigen Wochen dann bekam ich Post von der Premium-Content GmbH. Offenbar sollte ich nun endlich zahlen.

Quelle: Blog.Beck.de / Zum Artikel

Sonntag, 16. Mai 2010

Üble Internet-Abzocke: Stadträtin hat’s erwischt!

Vor dem Betrug sind alle Menschen gleich: SPD-Politikerin Opfer von Geldeintreibern! Die Nürnberger SPD-Stadträtin Renate Blumenstetter scheint Opfer einer skrupellosen Geldeintreiberfirma geworden zu sein. Letzten Donnerstag erhielt sie ein Schreiben von der Firma Proinkasso. Deren Forderung: 130,09 Euro! Diese Summe soll die Stadträtin dem Mandanten des Inkassounternehmens – „Europe Payment“ - schuldig sein. Zahlt sie nicht, droht Proinkasso mit Mahnbescheiden und Zwangsvollstreckung. Sogar einer gestandenen Frau wie Renate Blumenstetter wird es da mulmig: „Da kriegt man erstmal Angst.“

Quelle: Abendzeitung.de / Zum Artikel

Proinkasso mahnt wieder: Angebliche Anmeldung bei Redcio OHG

Viele Konsumenten erhalten zur Zeit Mahnungen der Proinkasso GmbH, in denen behauptet wird, man hätte sich auf einer Internetseite: "www.……-heute.com" angemeldet und die Rechnung nicht bezahlt. Die Seiten www.……-heute.com sind dem Europäischen Verbraucherzentrum seit Jahren bekannt. Ursprünglich wurden diese Seiten von der Firma A&M Schmidtlein OHG betrieben, danach von der Redcio OHG.

Quelle: Europakonsument.at / Zum Artikel

Recht Brisant - Abzocke durch Abofallen im Internet (Video)

Das Internetportal "top-of-software.de" lockt mit kostenlosen Downloads. Doch Verbraucher monieren: Schon der Besuch der Website kann teuer werden. Wochen später flattern Mahnungen von Rechtsanwalt Olaf Tank in's Haus. Rosi Weindel war im Internet unterwegs, sie suchte nach einem Software-Update für ihren PC. Über Google gelangte sie schlussendlich auf die Website "top-of-software.de". Dort fand sie auch das von ihr gesuchte Programmupdate. Für den Download musste sie nur noch schnell ein Anmeldeformular ausfüllen, sie gab Namen, Anschrift und Email-Adresse an. Doch bevor sie die Anmeldung bestätigte, entdeckte sie den Kostenhinweis: 96 Euro pro Jahr sollte sie für ein Abo der Website hinlegen. Das war Rosi Weindel für den Download prinzipiell kostenloser Freeware zu viel, sie schloss die Website und brach die Anmeldung ab.



Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von AntiAbzockTV

AKTE 20.10: Über die Abzocke mit Konzert- und Eintrittskarten von „SI-Tickets" (Video)

Es ist der Konzert-Sommer des Jahrzehnts. So viele Stars wie nie touren durch Deutschland. Der Vorverkauf boomt. Doch jetzt ziehen Gewitter-Wolken am Veranstaltungshimmel auf. Statt Karten für Konzerte hat ein Ticket-Service in Westdeutschland seinen Kunden lediglich Rechnungen übergeben. Aber damit gibt es für die Betroffenen keinen Zutritt zur Veranstaltung. Und das, obwohl sie satte Beträge bezahlt haben! Was ist das für ein dubioser Vorverkaufs-Service und welche Rechte haben die Kunden? Auf was muss man beim Kauf von heißbegehrten Konzert-Tickets achten?



Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von AntiAbzockTV

Teure Abofallen statt kostenloser Software

Vielen Verbrauchern in Berlin und Brandenburg flatterte in den vergangenen Wochen Post vom Anwalt ins Haus. Dabei handelte es sich um einen Brief mit einer Zahlungsaufforderung über 138 Euro. Die Empfänger sollen angeblich das Angebot der Internetseite “Top-of- Software” genutzt haben. Doch Verbraucherschützer warnen: Hierbei handelt es sich definitiv um eine so genannte „Abo-Falle”.

Quelle: Konsumer.info / Zum Artikel

WISO: Schmierige Geschäfte von Mondland.de

Es klingt wie ein Aufruf zur Solidarität mit den südeuropäischen Nachbarn: Eine Patenschaft für einen Olivenbaum! Öl wird auch geliefert, aber wo ist der Baum? Auf diese besondere Form der Abzocke wurde der WISO-Detektiv hingewiesen. Auf der Seite mondland.de werden u.a. Patenschaften für Olivenbäume angeboten.

Quelle: ZDF.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Staatsanwaltschaft: Augsburger Verein soll Spender abgezockt haben

Die Urkunde zeigt ein Mädchen, das schüchtern in die Kamera lächelt. Es soll sieben Jahre alt sein und in einem Waisenhaus in Thailand leben. 30 Euro hat der Münchner Rainer Strixner jeden Monat für das Kind überwiesen. Auf das Konto des Bundes für Kinderhilfe in Augsburg. „Es war wie mein eigenes Kind“, sagt Strixner. Doch vor einigen Monaten brach für ihn eine Welt zusammen. Die Kripo schickte einen Brief. Darin stand: Es war wohl alles Betrug.

Quelle: Augsburger-Allgemeine.de / Zum Artikel

Internetpräsenz: Apotheken sollen auf Kokosinseln werben

Die Präsenz im Internet wird auch für Apotheken immer wichtiger. Wie man von Patienten online schnell gefunden wird, wissen vielleicht die wenigsten Pharmazeuten. Diese Schwach-stelle versucht derzeit ein Unternehmen mit Sitz im britischen Manchester auszunutzen: Die „Marketing Administration Ltd.“ bietet Apotheken per Fax den Eintrag in ihr Online-Branchenverzeichnis „www.made-in.cc“ inklusive einer Anmeldung bei Google an. Die Leistung hat einen stolzen Preis: Zwei Jahre lang muss die Apotheke 89 Euro pro Monat zahlen.

Quelle: Apotheke-Adhoc.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Erste Verfahrenseinstellung im SMS-Chat-Verfahren

Im sog. SMS-Chat-Prozess gegen insgesamt sechs Angeklagte, die seit mehr als 50 Verhandlungstagen in mittlerweile zwei getrennten Hauptverhandlungen im Landgericht Kiel auf der Anklagebank sitzen, hat es nun die erste Verfahrenseinstellung gegeben. Das Verfahren gegen einen von drei mutmasslichen “Strohmännern” wegen Beihilfe zum gewerbsmässigen Bandenbetrug wurde gegen die Zahlungsauflage von 2.000,- Euro an die Staatskasse und je 1.000,- Euro in jeweils zwei Raten an Naturschutzbund, Kinderschutzbund und Förderverein der Bewährungshilfe sowie der Auflage zur Ableistung von 200 Sozialstunden nach §153a Abs.2, Abs.1 StPO vorläufig eingestellt.

Quelle: Breaking-news.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Eine hochoffizielle Einladung zur Abzocke

Es sieht aus wie ein offizielles Schreiben. »Dr. Krüger & Partner – Finanzdienstleistungen« heißt die vermeintliche Kanzlei, die in der vergangenen Woche Briefe in der Wetterau verschickt hat. Im Briefkopf: Name des Sachbearbeiters (Hr. Hartmann) und eine Vorgangsnummer. »Es sieht hochoffiziell aus, deswegen habe ich mich zuerst gefreut«, sagt Barbara Reents aus Karben.

Quelle: Wetterauer-Zeitung.de / Zum Artikel

Inkassobetrüger zocken Bürger ab

Aktuell häufen sich bei der Verbraucherzentrale Bayern die Beschwerden über massenhaft versendete Mahnschreiben des Unternehmens Proinkasso. Im Auftrag des Gewinnspieleintragungsdienstes Lottowinn24.com sei das Inkassobüro bevollmächtigt, für eine Anmeldung zu diesem Gewinnspieldienst eine offene Forderung in Höhe von 131,09 Euro einzuziehen. Die Gesamtforderung sei innerhalb der nächsten sieben Tage zu überweisen.

Quelle: Schwaebische.de / Zum Artikel

seittest.de und die Reputation von outlets.de

www.seittest.de ist ein Tool für Webseitenbetreiber. Mit diesem Tool kann der Laie einige technische Aspekte seiner Homepage überprüfen und daraus Schlüsse über eventuell notwendige Veränderungen für besseres Suchmaschinenranking ziehen. Wenn Angebote wie verbraucherdienst.com sich selbst so überprüfen und das in diesem Einzelfall nahezu in allen Bereichen mehr als unzulängliche Ergebnis auch noch als “Gesamtnote Gut” veröffentlichen, dann kann das nicht im Sinne des Betreibers sein. Im Sinne des Verbraucherschutzes ist es sicher auch nicht, wenn seittest.de z.B. “outlets.de” ebenfalls mit einem “Gut” bewertet.

Quelle: Verbraucherschutz.tv / Zum Artikel

dergewinner.com ist Ronny Leonhardts aktuelle Abzocke

Nach der dreisten Abzockseite Fincagewinn.com ist Ronny Leonhardt einer weiteren betrügerischen Abzockseite im Internet aktiv. Auch diesmal geht es wieder um private Verlosungen, angeblich von der Firma Joker Consulting aus Malta. Die Forderungen für eine vermeintliche Anmeldung auf dem Onlineportal dergewinner.com werden von der Mobile Billing Solution in Rechnung gestellt.

Quelle: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

OpSec rügt Top-of-Software.de für Abofallenmodell

Nutzer schließen durch den Download kostenloser Software unwissentlich ein kostenpflichtiges Abonnement ab. Erst durch eine Rechnung werden sie darüber informiert. Die Chancen, sich erfolgreich zu wehren, sind inzwischen gut.

Quelle: ZDNet.de / Zum Artikel

Via: Frickemeier-daily.blogspot.com / Zum Artikel

Dienstag, 11. Mai 2010

MDR Escher über die Nebenjob-Abzocke (Video)

Eine Anzeige verspricht einen tollen Job. Doch während eines Einstellungsgespräches wird klar, dass Sie statt Geld zu verdienen, erst einmal Geld ausgeben sollen. Oft fordern unseriöse Unternehmen von Jobsuchende eine Gebühr für eine Schulung oder für eine Lieferung von Arbeitsunterlagen.



Videoquelle: Dailymotion.com / Videokanal von verbraucherinfoTV

K1 Magazin: Die Musikindustrie im Kampf gegen Downloader (Video)

Abmahnung, Unterlassung, Kostennoten, Schadenersatz, es kann einiges auf einen zukommen, sollte man in die Fänge der Anwälte geraten, die für die Musikindustrie Bürger abmahnen. Ob es auch immer gerechtfertigt ist, wenn eine Abmahnung verschickt wird, steht auf einem anderen Blatt.



Videoquelle: Dailymotion.com / Videokanal von verbraucherinfoTV

Gewinnspielmafia: Munich Line GmbH aus München per einstweiliger Verfügung gestoppt

Die Münchener Munich Line GmbH, einer der vielen Player in der dubiosen Gewinnspielszene, kassierte kürzlich vor dem Landgericht München eine einstweilige Verfügung. Anlass war einer der vielen Gewinnspielanrufe, die bei der Kanzlei Richter Berlin Ende 2009 auf einer ganz bestimmten, unveröffentlichten Rufnummer einging.

Quelle: Kanzlei-Richter.com / Zum Artikel

Miese Abzocke: Fieser Abschlepp-Nepp auf Parkplätzen

Die Firma "Parkräume KG" lässt Autos vor Supermärkten entfernen und kassiert den Halter übel ab. Stellen Sie sich vor, Sie gehen einkaufen, kommen zum Parkplatz zurück und Ihr Wagen steht nicht mehr da. Dann kommt ein Mann und erklärt, dass Ihr Wagen abgeschleppt sei. Wo der Pkw steht, würde er aber nur verraten, wenn Sie ihm sofort 300 Euro zahlen ...

Quelle: Bz-Berlin.de / Zum Artikel

Donnerstag, 6. Mai 2010

Die neuen Partnerprogramme der "Rumänenbande"

Dass die Abzocker in Ihrer Vorgehensweise durchaus berechenbar sind, ist nicht unbedingt ein Geheimnis, doch dass ausgerechnet Herr Matthias Müller, eine bekannte Personalie der so genannten "Rumänenbande", nach exakt dem selben Strickmuster wie schon damals, ein Projekt für die Verbreitung von Partnerprogrammen (Affiliate) im Namen der mymovies online GmbH unter Affilinext.com ins Leben gerufen hat, ist schon bemerkenswert.

Zwar zeichnet sich schon seit einiger Zeit eine Frau Simone Bentele als Geschäftsführerin der mymovies online GmbH verantwortlich, doch wie uns die Whois von Affilinext.com verrät, hat Herr Matthias Müller auch hier seine Finger mit drin, nebst bisherigen "Erscheinungen":

Mit Affilinext.com findet das bisherige Projekt zur Verbreitung der Partnerprogramme unter Profiliate.net einen Nachfolger - vertrieben wurden dort Abzockangebote wie :


  • Casting.ag - Mehr
  • Das-Quiz.tv - Mehr
  • Movie-Scout.net - Mehr
  • Netarena.tv - Mehr
  • Traumbedeutung.com - Mehr
  • Verkehrsprofi.com - Mehr
  • Webtunr.com - Mehr
  • Z4-Gewinner.de - Mehr

Nicht vertrieben wurde dort das Abzockangebot Antivirus-Security.net - dieses hat man dann lieber über Kino.to verbreiten lassen - ein lukrativer Vertriebskanal.

Auf Profiliate.net selbst findet man derzeit gar keine Partnerprogramme mehr:

Dafür präsentiert Affilinext.com derzeit 2 Partnerprogramme, welche da wären:

  • Megapreis.ag


  • Vip-Winner.com

Während die Megapreis AG bereits ausführlich durchleuchtet wurde, handelt es sich bei Vip-Winner.com wohl um ein neues "innovatives" und natürlich kostenpflichtiges Projekt, wobei man bei der Kostenpflicht, wie üblich, ganz genau hinsehen sollte:

Der Seitenaufbau und die Platzierung des Kostenhinweises erinnern sehr stark an ein von der EuMedien GmbH via Spam versendetes Werbeangebot der Planet 49 GmbH unter Winmytv.de aus Dezember 2008, wobei das eigentlich interessante an Vip-Winner.com die Anmeldung ist:


Willkommen im Zeitalter des Handypayments - da wird man künftig sicherlich noch öfters mal drüber stolpern (müssen). Verantwortlich für Vip-Winner.com ist ebenfalls die mymovies online GmbH, wie uns das Impressum verrät:
VIP-WINNER.com

Diese Seite wird betrieben und betreut von:

mymovies online gmbh
Leopoldstr. 19
80802 München


Geschäftsführer: Simone Bentele

Fax: 01805-560446 (14 ct./ min aus dem dt. Festnetz)
E-Mail: info@mymovies-online.de


Registergericht München
Registernummer: HRB 153928


Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a
Umsatzsteuergesetz: DE 241485653
Die Wahl des Paymentdienstleisters fiel, nach eigener Beschreibung von Vip-Winner.com, auf das Hamburger Unternehmen Whatever Mobile GmbH:

Edit vom 07.05.2010:


Nach einem netten und klärenden Gespräch mit dem Beirat der Whatever Mobile GmbH ist zu ergänzen, dass die mymovies online GmbH bereits seit Anfang April in keinem geschäftlichen Verhältnis mehr zur Whatever Mobile GmbH steht und man sich von solch dubiosen Geschäftsgebahren distanziert. Auch nach mehrfacher Aufforderung hat es die mymovies online GmbH bisher versäumt, den Hinweis auf die Whatever Mobile GmbH zu entfernen. Auf Grund des Wachstums im Segment der mobilen Abrechnungen wird man sich auch Gedanken über weitere Vorgaben und Rahmenbedingungen für die Kunden machen, um einem eventuellen Missbrauch besser vorzubeugen und schärfer sanktionieren zu können.

Ich bedanke mich für die offenen Worte und den gesuchten Dialog.

Auf Affilinext.com selbst soll man bald schon weitere Projekte bewundern können:


Man darf also gespannt bleiben, was da noch auf einen zukommen wird.

Wer steckt hinter abcload.de?

Wer in Wirklichkeit hinter abcload.de steckt, ist nicht so einfach zu beantworten. Zu weit-reichend sind die Verflechtungen der beteiligten Akteure. Rund um das Abzockportal abcload.de, der Betreiberfirma Premium Software GmbH und den verantwortlichen Personen haben sich in der letzten Zeit wieder ein paar Änderungen ergeben. Zunächst wäre da die Firma Professional Internet Service Ltd., die vor einem Jahr gegründet wurde. Das ursprüngliche Firmendomizil wurde von Stade nach Bremerhaven verlegt.

Quelle: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Abzocker am Telefon: Legen Sie bloß auf! *Update* (Video)

Betrüger am Telefon locken ihre Opfer seit Jahren immer wieder in die gleiche Falle - und die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde schaut meist tatenlos zu oder reagiert zu spät, kritisieren Verbraucherschutzverbände. Nach Frontal21-Recherchen sind es auch fast immer die gleichen Täter, die arglose Verbraucher mit falschen Gewinnversprechen abkassieren.

Quelle: ZDF.de / Zum Artikel

Update vom 06.05.2010:

Hier der Beitrag von Frontal21 als Video:



Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von AntiAbzockTV

Weitere Hintergründe zum Thema:

Forum von Boocompany.com

Neue Handynummer: LKA Bayern warnt vor Betrug per SMS

In einem neuen Fall von Handy-Abzocke warnt das Landeskriminalamt (LKA) Bayern alle Handynutzer davor, auf unbekannte Nummern zu reagieren. Im aktuellen Fall erhielten Nutzer eine SMS, in der ihnen ein angeblicher Bekannter seine neue Handynummer mitteilte. Riefen bzw. schrieben diese zurück, erhielten sie umgehend eine Rechnung aus London, in der die Zahlung von 79 Euro gefordert wurde. Begründet wurde die Zahlungsaufforderung mit der angeblichen Teilnahme an einem Erotik-Chat.

Quelle: teltarif.de / Zum Artikel

Betrüger tricksen Winzer mit falschen Formularen aus

Mit einem neuen Trick versucht eine dubiose Firma, heimische Winzer auszutricksen – die miesen Geschäftemacher haben die Anmeldeformulare für die weltweit größte Wein-bewertung in Wien gefälscht und die Hauer aufgefordert, die Teilnahmegebühr prompt zu überweisen. "Wer zahlt, kann das Geld abschreiben", wird gewarnt.

Quelle: Krone.at / Zum Artikel

Betrug: NRZ-Leser warnt vor Abzocke

Wer kennt das nicht? Urplötzlich klingelt das Telefon und eine Computerstimme übermittelt ihnen den Hauptgewinn. Bargeld – oder eine Kreuzfahrt in die Karibik. Alles ein Schwindel, Verbraucherschützer warnen bereits seit Jahren vor der üblen Abzocke solcher Scheinfirmen.

Quelle: DerWesten.de / Zum Artikel

Kärntner AvW: Ein System namens "Abzocke"

858 Seiten umfasst das Gutachten zur Causa AvW rund um Wolfgang Auer Welsbach; zahllose Dokumente nicht eingerechnet. Der Effekt des für die AvW niederschmetternden Ergebnisses: Seit Dienstag sind die zwei zentralen Gesellschaften (AvW Gruppe und AvW Invest AG) in Konkurs; am Mittwoch hat der Masseverwalter die AvW Invest geschlossen.

Quelle: DerStandard.at / Zum Artikel

Dienstag, 4. Mai 2010

Spiegel TV - Reingelegt: Die Tricks der Internetabzocker (Video)

Eigentlich wollte sich Roman Kaiser nur das kostenlose Programm "Adobe Reader" auf seinen Computer runterladen. Doch plötzlich bekam er eine saftige Rechnung. Von einem Anbieter namens "Top-of-Software".



Videoquelle: YouTube.com / Videokanal von AntiAbzockTV

Abzocker am Telefon: Legen Sie bloß auf!

Betrüger am Telefon locken ihre Opfer seit Jahren immer wieder in die gleiche Falle - und die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde schaut meist tatenlos zu oder reagiert zu spät, kritisieren Verbraucherschutzverbände. Nach Frontal21-Recherchen sind es auch fast immer die gleichen Täter, die arglose Verbraucher mit falschen Gewinnversprechen abkassieren.

Quelle: ZDF.de / Zum Artikel

Dreiste Kostenfalle bei gratis Handys

Guido W. ist entsetzt, dass in wenigen Minuten mehrere hundert Euro Kosten auf seine Freundin zukommen, damit hat er absolut nicht gerechnet. Es ist schon eine ganz besondere Handyfalle. In der Zeitschrift TV14 hat Guido Wegener das Angebot von handyhandy.de entdeckt und gleich angebissen. Das passt gut, denn das Handy seiner Bekannten ist defekt. Also überredet er Andrea, die Bestellung abzuschicken.

Quelle: Heise.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Samstag, 1. Mai 2010

Über die Verflechtungen der Proinkasso GmbH mit der neuen Media Inkassomanagement AG

Die Verbraucherzentrale-Niedersachsen warnt aktuell vor einer Mahnwelle eines, zumindest vom Namen her, neuen Inkassobüros aus dem schweizerischen Baar, Kanton Zug, unter der Firmierung Media Inkassomanagement AG. Die Forderungen beziehen sich auf dubiose Gewinnspiele wie "TOP 200 Gewinnspiele und Millionenrente" und "Die Gewinnbörse" von der Firma DEM Marketing. Nach eigener Recherche der Verbraucherzentrale sind die Inhalte der Schreiben mit denen der Proinkasso GmbH identisch, doch das ist noch nicht alles.

Zunächst ein aktuelles Schreiben der Media Inkassomanagement AG:

Und hier zum Vergleich ein aktuelles Schreiben der Proinkasso GmbH des Stefan Straßburg, welche lustigerweise ebenfalls am 20.04.2010 Rechnungen für "TOP 200 Gewinnspiele und Millionenrente" der Next Invest AG versendet hat - ebenfalls an den selben Empfänger wie auch die Media Inkassomanagement AG:

Doppelt hält ja bekanntlich besser, wobei der Empfänger sogar jeweils 2 Mahnungen am 20.04.2010, sowohl von der Media Inkassomanagement AG, als auch von der "aus Funk und Fernsehen bekannten" Proinkasso GmbH erhalten hat, also ingesamt 4 Schreiben.

Hier sei kurz erwähnt, dass die Bemühungen der Proinkasso GmbH zur Findung eines willigen Zahlungsabwicklers wohl mittlerweile erfolgreich waren, denn die Beträge sollen jetzt auf ein Konto des "Paymentdienstleisters" abavu UG überwiesen werden.

Interessanter wird es, wenn man sich etwas näher mit der Media Inkassomanagement AG beschäftigt, für welche sich lt. Briefkopf ein Herr Peter Müller verantwortlich zeichnet:

Auch auf der Internetseite der Media Inkassomanagement AG unter Mediainkasso.com ist lt. Impressum ein Herr Peter Müller verantwortlich:

Aufschlussreich sind auch die Referenzen der Media Inkassomanagement AG:

Zurzeit betreuen wir über 100 Mandanten aus dem Bereich Call Center.
Durch unser automatisiertes System sowie unseren geschulten Mitarbeitern können wir Ihnen eine hohe Effizienz im Inkassogeschäft anbieten.
Die Whois von Mediainkasso.com weist jedoch einen Herrn Harun Akkaya als Inhaber aus:

Owner Contact:
Harun Akkaya
Media Inkassomanagement AG
Gladbacherstrasse 217
Krefeld, 47805, DE


Punycode Name: mediainkasso.com
Unicode Name: mediainkasso.com


Admin Contact
Harun Akkaya
Media Inkassomanagement AG
akkaha@googlemail.com
Gladbacherstrasse 217
Krefeld, 47805, DE
phone: +49 1774045945
Bei Herrn Harun Akkaya handelt es sich um keine unbekannte Person, denn dieser zeichnet sich auch als Geschäftsführer der mittlerweile wohl insolventen CC Profi verantwortlich - die Proinkasso GmbH führte seinerzeit den Forderungseinzug durch:

23.07.09 / Mahnwelle von Proinkasso

31.07.09 / Gründerzentrum Wolfgang: Im Dienste der Internet-Abzocker

22.08.09 / Erneute Mahnwelle von Proinkasso

29.08.09 / Betrug: Inkassobüro setzt auf Dummfang

03.09.09 / Dabei ab zwei über die “Dreiste Betrugsmasche der Proinkasso GmbH” (Video)

19.09.09 / Dubiose Forderungen der Proinkasso GmbH beschäftigen die Polizei Bayern

28.09.09 / Proinkasso GmbH setzt auf Dummfang

30.10.09 / Proinkasso bedrängt und nervt Verbraucher

02.11.09 / Warnung vor Inkassofirma

10.01.10 / Neue Firmennamen, neue Inkassobüros, dieselben Betreiber

Die im schweizerischen Baar, Kanton Zug, angesiedelte Media Inkassomanagement AG gibt es eigentlich schon etwas länger, firmierte vor der Umbenennung am 24.02.2010 jedoch noch unter Dental Affairs AG. Ein durchaus interessanter Werdegang - vom finanzieren, erstellen, betreiben und vermieten von Zahnarztpraxen im In- und Ausland zum Inkassobüro.

Unter den zeichnungsberechtigten Personen der Media Inkassomanagement AG findet sich nebst Herrn Peter Müller und Herrn Harun Akkaya auch ein Herr Eray Demir, welcher lt. seinem Xing-Profil als Director für die Media Inkassomanagement AG tätig ist:

Noch interessanter wird es, wenn man sich einmal anschaut wo Herr Peter Müller noch aktiv ist bzw. noch bis zum 29.03.2010 war - nämlich als zeichnungsberechtigte Person der Next Invest AG, ebenfalls verantwortlich für diverse Gewinnspiele wie bspw. Tipp House.

Und wer war für das Inkasso der Tipp House aktiv? Richtig, die Proinkasso GmbH:

19.01.2010 / VZ warnt vor Inkassobriefen der Proinkasso GmbH für “Tipp House”

25.01.2010 / Aggressive Mahnschreiben nicht vorschnell bezahlen

02.02.2010 / Inkasso-Büro verschickt dubiose Mahnbescheide in der Region

23.03.2010 / StA Darmstadt informiert zum Thema ProInkasso GmbH

Sollten Sie ebenfalls von solchen Forderungen betroffen sein, finden Sie hier weitere Hinweise und Informationen oder beherzigen Sie einfach den Rat der Verbraucherzentralen:

Zahlen Sie nicht! Bleiben Sie stur! Lassen Sie sich nicht von Inkasso- oder Anwaltsbriefen unter Druck setzen! Der Trick ist, Leute mit Mahnungen so einzuschüchtern, dass sie zahlen, ohne es zu müssen. Die rechtlichen Begründungen, warum Sie angeblich zahlen sollen, sind allesamt unsinnig.
Wenn Sie sich wehren möchten, empfehle ich den Leitfaden "Aktiv werden und den Gaunern in die Suppe spucken!", wobei gerade die Proinkasso GmbH vorsichtig damit sein sollte, an Wen solche Forderungsschreiben versendet werden.

Selbige Vorgehensweise gilt natürlich auch für sämtliche einschlägig bekannten Inkassobüros oder fordernde Juristen, die derzeit wieder sprießen - wirklich heftig, denn nirgends (außer in Bananenrepubliken und leider auch in der Bundesrepublik) ist so ein Wahnsinn möglich.

Da wundert man sich auch wirklich nicht sonderlich über die Aussage von Roberto Scarpinato, Italiens wichtigstem Mafia-Jäger: ”Als Mafioso würde ich in Deutschland investieren” - auch beim Thema "Geldwäsche" schneidet Deutschland mies ab, doch dies nur by the way.

Am Ende bleibt ein weiterer Beleg für "Die Kleine Welt der Abzocker".

Weitere Meldungen, Berichte und Diskussionen zur Media Inkassomanagement AG:

Antiabzockenet.Blogspot.com: Vor Mahnungen der Media Inkassomanagement wird gewarnt

AntiSpam.de: Mahnwelle von Media Inkassomanagement AG

BooCompany.com: Mahnwelle von Media Inkassomanagement AG - VZ warnt

Computerbetrug.de: Media Inkassomanagement AG: Verbraucherzentrale warnt vor Zahlung

Echte-Abzocke.de: Mahnwelle von Media Inkassomanagement AG

Verbraucherrecht.Blogg.de: Mahnwelle von Media Inkassomanagement AG

Skandal-Anwalt Tank erkämpft sich ein Konto bei der Sparkasse

Der umstrittene Osnabrücker Rechtsanwalt Olaf Tank hat die Sparkasse Osnabrück gezwungen, ihm ein Girokonto einzurichten. Das Verwaltungsgericht gab dem Anwalt in einer Eilentscheidung Recht.

Quelle: Neue-oz.de / Zum Artikel

WDR Markt - Die Internetabzocke: „Top-of-Software.de" der Antassia GmbH (Video)

Ein schneller Klick im Internet, ein unbedachtes Eingeben der Mailadresse, schon ist der Nutzer zum Opfer geworden. Statt Gratissoftware erhält er eine Rechnung über ein Abo, das er niemals wollte und so passiert es jeden Tag tausendfach in Deutschland: Man surft auf einer vermeintlich kostenlosen Seite und erhält kurz darauf eine Rechnung.

Angeblich habe man mit der Eingabe von persönlichen Daten einen Vertrag abgeschlossen. 96 Euro soll man dann meist für eine Leistung zahlen, die es an anderer Stelle im Netz tatsächlich umsonst gibt. Die Liste der Seiten, die der Verbraucherzentrale aufgefallen sind, wird von Tag zu Tag länger. Hereinfallen kann jeder!





Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von AntiAbzockTV

StA ermittelt wegen Betrug gegen Gewinnspielabzocker


Nutzlosdienste sind, wie der Name schon sagt, nutzlos. Auch wenn es sich dabei um Eintragsdieste für Gewinnspiele handelt. Einträglich ist dann wohl nur der Gewinn für den/die Betreiber, die offensichtlich mit betrügerischen Geschäftspraktiken ihre Opfer suchen. Gegen den Betreiber eines solchen Nutzlosdienstes ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf Betrug.

Quelle: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Showdown für outlets.de-Opfer

Der 3. Mai 2010 ist ein bedeutsames Datum - zumindest hat eine einzelne Anwältin diesen Tag zum großen Showdown für die Opfer der Abofalle “outlets.de” gewählt. Nach Mahnung, letzten und wirklich allerletzten Mahnungen wurde der 3. Mai für die Opfer der ersten Monate zum Termin für den Start der gerichtlichen Auseinandersetzung bestimmt. Ob es denn soweit kommt, mag bezweifelt werden. Andere Abo-Fallen wie z.B. 99downloads.de verschwanden nach ähnlichem Termindruck wortlos in der virtuellen Versenkung.

Quelle: Verbraucherschutz.tv / Zum Artikel

Abofalle der Schmidtleins erhält Negativpreis

Der monatlich zu vergebende Negativ-Preis für die dreisteste Rechtsverletzung im Internet geht im April 2010 an das Abzockportal top-of-software. Betrieben wird die Seite von der Firma Antassia GmbH und ihrem Geschäftsführer Alexander Varin. Der wiederum ist nur ein Strohmann, denn hinter den Kulissen agieren als Drahtzieher dieser Räuberei keine geringeren als die Brüder Schmidtlein.

Quelle: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Erneute Mahnwelle durch Collector!

Unglaublich, aber wahr: nach vorliegenden Informationen erdreistet sich die Collector GmbH mit Strohmann Bernd Rogalski erneut, eine Mahnwelle in Sachen mega-downloads.net loszutreten. Und der Ton wird schärfer! Wurde in der letzten Mahnwelle noch versucht, die vermeintlichen Kunden durch "Anerkenntniserklärungen" zu neppen, heißt es nun (Auszug):

Quelle: Inside-megadownloads.blogspot.com / Zum Artikel