Mittwoch, 31. August 2011

Warnung: Aninos – Anwaltsinkasso Osnabrück eines Nikolai Fedor Zutz fordert für Top-of-Software.de

Es wurde aber auch wirklich höchste Zeit, dass man einen Nachfolger für den Inkassoanwalt Olaf Tank, auch als "Tank-Stelle" oder hilfsweise Skandal-Anwalt bekannt, installiert, um die bisher generierten "Datensätze" auf Top-of-Software.de der Content Services Ltd. (vorher Antassia GmbH) zu Geld zu machen - nun gibt es "Aninos - Anwaltsinkasso Osnabrück" eines Absolventen des Jurastudiums mit dem Namen Nikolai Fedor Zutz.

Schon am 10.08.11 veröffentlichte RA Thomas Meier den Hinweis auf eine Tropmi Payment GmbH (nicht zu verwechseln mit der ProPayment GmbH von Michael Burat), welche für Top-of-Software.de fordert - ein Blick in das Handelsregister zeigt, dass es sich mit Alexander Varin um den Geschäftsführer der Antassia GmbH und der Content Services Ltd. handelt:
Amtsgericht Wiesbaden Aktenzeichen: HRB 24541 Bekannt gemacht am: 07.12.2009 22:00 Uhr
    
Veröffentlichungen des Amtsgerichts Wiesbaden In ().
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

  
Neueintragungen
  
20.11.2009
  
Tropmi GmbH, Wiesbaden, Rheinbahnstraße 3, 65185 Wiesbaden.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.04.2009 Die Gesellschafterversammlung vom 13.07.2009 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, bisher: NEA75 GmbH), § 1 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von München (bisher Amtsgericht München HRB 179337) nach Wiesbaden, § 2 (Gegenstand des Unternehmens) und 3 (Stammkapital) beschlossen. Geschäftsanschrift: Rheinbahnstraße 3, 65185 Wiesbaden. Gegenstand: EDV- und Web-Design. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer: H..., Jochen, München, *xx.xx.xx67. Bestellt als Geschäftsführer: Varin, Alexander, Handlova/ Slowakei, *07.07.1980, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nur nebenbei, doch die bisherige Firma NEA75 GmbH entspringt offensichtlich einem Pool an Vorratsgesellschaften - an der bisherigen Anschrift der Tropmi Payment (Amalienstraße 71 in 80799 München) findet man auch die Elustra Ltd. und Verein Service Online VSO GmbH.

Am 24.08.11 berichtete RA Thomas Meier dann von den Forderungsbemühungen des Aninos - Anwaltsinkasso Osnabrück für Top-of-Software.de - laut Impressum zeichnet sich hier immer noch die Content Services Ltd. verantwortlich und nicht die Tropmi Payment GmbH:
...es handelt sich um die Zweigniederlassung von RA Fedor Zutz aus Osnabrück. Die vormals von der berüchtigten Antassia GmbH betriebene Abofalle hat jetzt nicht nur einen neuen Betreiber, sondern auch einen neuen Geldeintreiber...
Am heutigen Dienstag, den 30.08.11 veröffentlichte die Neue Osnabrücker Zeitung einen Artikel: "Anwalt bestreitet Abzock-Geschäfte | Polizei: Osnabrücker Skandalanwalt Olaf Tank hat einen Nachfolger" in welchem auch Nikolai Fedor Zutz zu Wort gekommen ist - einige Auszüge daraus möchte ich einmal wie folgt aufgreifen:
...Der 36-jährige Osnabrücker Anwalt, den die Osnabrücker Polizei als Tank-Nachfolger handelt, sagt jedoch: „Ich kenne Herrn Tank persönlich nicht. Ich habe diesbezüglich auch keine Nachfolge der Kanzlei angetreten oder Mandate von der Kanzlei Olaf Tank übernommen.“ Und ergänzt: „Ich bin kein Geldeintreiber, sondern Rechtsanwalt.“...
Mhm, ein Geldeintreiber, der sich nicht als Geldeintreiber sieht - weiter gehts:
...Doch der 36-jährige Rechtsanwalt von „Aninos“ betont, er vertrete nicht die Interessen der Betreiberin der Seite „top-of-software.de“...
Da hat er wohl Recht, denn die "Interessen" von Top-of-Software.de vertritt ja schon der vorbestrafte Absolvent des Jurastudiums Bernhard Syndikus - weiter gehts:
...Allerdings seien entsprechende Forderungen an seine Mandantin, die „Tropmi Payment GmbH“, abgetreten worden...
Das wiederum ist so ähnlich wie bei dem Nicht-Absolventen des Jurastudiums Michael Burat, welcher in regelmäßigen Abständen neue Limiteds gründete und dann die entsprechenden "Forderungen" einfach immer weiter (hausintern) abgetreten hat.
In vereinfachter Form stellt sich das in Bezug auf Top-of-Software.de dann wie folgt dar:
  • Top-of-Software.de = Antassia GmbH / GF: Alexander Varin
  • Geldeintreiber für Top-of-Software.de der Antassia GmbH = Olaf Tank
  • Forderungen abgetreten an die Content Services Ltd. / GF: Alexander Varin
  • Geldeintreiber für Top-of-Software.de der Content Services Ltd. = Olaf Tank
  • Forderungen abgetreten an die Tropmi Payment GmbH / GF: Alexander Varin
  • Tropmi Payment GmbH = Mandant von Rechtsanwalt Nikolai Fedor Zutz
  • Rechtsanwalt Nikolai Fedor Zutz = Aninos - Anwaltsinkasso Osnabrück
  • Aninos - Anwaltsinkasso Osnabrück = Geldeintreiber für Top-of-Software.de
Der folgende Auszug hingegen hilft beim Verständnis zur Tätigkeit des Nikolai Fedor Zutz:
...Dem Mahnschreiben, auf das sich die Polizei stützt, liegt jedoch ein angeblich rechtswirksamer Vertrag mit „top-of-software.de“ zugrunde. Dass es sich hier um eine Abzock-Seite handelt, bestreitet der Anwalt. „Meines Erachtens wird nicht versucht, einen kostenlosen Dienst vorzuspiegeln. Bis man als nicht registrierter Nutzer tatsächlich zur Anmeldemaske gelangt, hat man insgesamt mindestens sechs Hinweise auf die Kostenpflicht, teilweise in Fettdruck, passiert“, so der Anwalt...
Warum dieser Auszug beim Verständnis zur Tätigkeit des Nikolai Fedor Zutz und Aninos - Anwaltsinkasso Osnabrück hilft? Weil sich hier zeigt, dass der Mandant "Tropmi Payment GmbH" den Juristen offensichtlich vorsätzlich getäuscht hat.
Auf dem von Nikolai Fedor Zutz beschriebenen Weg gelangte niemand auf die Anmeldeseite von Top-of-Software.de, sondern immer über sogenannte Landingpages, welche übrigens überwiegend auf Portalen wie Kino.to & Co. beworben wurden (nebst Google).
Jetzt ergibt sich natürlich auch der Sinn der erst kürzlich platzierten Preishinweise auf Top-of-Software.de, von welchen Nikolai Fedor Zutz spricht:
Zum direkten Vergleich hier einige Bildauszüge aus "Warnung vor Top-of-Software.de der Antassia GmbH – Der Nachfolger von Softwaresammler.de" vom 16.12.2009:

  • Die Startseite von Top-of-Software.de der Antassia GmbH
 
  • Die Anmeldeseite von Top-of-Software.de der Antassia GmbH
Gerne hätte ich mit Nikolai Fedor Zutz darüber gesprochen, doch trotz mehrfacher Versuche konnte ich ihn bisher nicht unter seiner Rufnummer erreichen, denn man sollte ihm als seit 2006 zugelassenen Rechtsanwalt nicht direkt einen dicken Stempel als Inkassoanwalt oder Abzockanwalt aufdrücken, eben weil auch sein Klarname nicht gerade geläufig ist, schnell im Internet gefunden wird und zu lustigen Wortspielen wie "wurdest Du abgezutzt?" oder "lass Dich nicht abzutzen!" einladen würde...

...auch hoffe ich für ihn, dass er nicht noch für die generierten Daten von Opendownload.de und Softwaresammler.de aktiv werden soll oder dies vielleicht schon vorbereitet, besonders nach Kenntnis über die Herkunft der Datensätze, denn ansonsten dürfte ja für Nikolai Fedor Zutz und Aninos - Anwaltsinkasso Osnabrück dasselbe gelten wie für Olaf Tank:
Letztlich habe Tank also Beihilfe zu einem versuchten Betrug geleistet.
Ich jdf. werde meine Bemühungen zur bisher fruchtlosen Kontaktaufnahme einstellen, doch die Polizei in Osnabrück hat sich eingeschaltet und wird bestimmt für Aufklärung sorgen.

Es dürfte sich also schon in Kürze zeigen, ob sich Nikolai Fedor Zutz wirklich, wie im Forum von Computerbetrug.de beschrieben, auf einen Pakt mit dem Teufel eingelassen hat.

Dienstag, 30. August 2011

Wie Urteile pro Abzocke zustande kommen

Sämtlichen Urteilen liegt die folgende, auffällige Gemeinsamkeit zu Grunde, nämlich dass sich alle Urteile mit den Webseiten selbst befassen, aber niemals mit dem Weg, welcher in die Abofalle führt.

Quelle: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Bei der Suche nach dem Weg abgezockt

Trotzdem überwies er die 96 Euro an die Firma. «Ich war einfach im Stress», sagt Helmgens. Kurz darauf kündigte er den Vertrag bei der Webtains GmbH, erhielt jedoch darauf keine Bestätigung. Das war vor rund einem Jahr.

Quelle: Az-web.de / Zum Artikel

Von Entwurf einer Klageschrift nicht einschüchtern lassen

Zahlreiche Verbraucher kommen derzeit aufgeregt in die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt mit Post von der Deutschen Zentral Inkasso GmbH aus Berlin. Im Grunde geht es mal wieder um Internetabofallen.

Quelle: VzSA.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

RBB Was! vom 29.08.11: Enkeltrick (Video)

Immer wieder fallen meist ältere Leute auf den so genannten Enkeltrick rein. Dabei geben sich wildfremde Menschen am Telefon als Enkelkind aus, das dringend Geld braucht. Viele Rentner sind überrumpelt und zahlen.



Quelle: Rbb-online.de / Zum Artikel

Via: Konsumer.info / Zum Artikel

Videoquelle: Dailymotion.com / Videokanal von verbraucherinfoTV

Mit Probepackung zum untergeschobenen Abo

Mit der Zustellung einer Probepackung schieben die Medivatis GmbH, Medi-Pharm und Hirschberger NaturRat derzeit vorwiegend Senioren Lieferverträge unter. Es geht dabei um angeblich gesundheitsfördernde Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Ginkgo-Präparate), die monatlich zugestellt werden.

Quelle: Verbraucherzentrale-SH.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Telefon-Abzocke immer häufiger

Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Bayern hat am Dienstag Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Besonders hinterhältig gehen Telefon-Betrüger vor.

Quelle: Rosenheim24.de / Zum Artikel

Aggressiver Computervirus in immer neuen Varianten

Die Bildschirmmeldung gibt vor, von der Bundespolizei oder vom Bundeskriminalamt zu stammen. Sie fordert den Benutzer auf, einen Geldbetrag in Höhe von anfänglich 100 Euro über die Prepaid-Zahlsysteme Ukash oder PaySafe-Card zu entrichten, damit der PC wieder freigeschaltet wird.

Quelle: Niedersachsen.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Prozess wegen Millionenbetrugs

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Bielefeld eröffnet am 6. September den Prozess gegen den ehemaligen Todtmooser Hotelier Markus W.

Quelle: Suedkurier.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Abmahnung wegen Filesharing: Wenn Musik-Piraten mein Wlan nutzen

Verbraucherschützer warnen: Bereits jetzt läuft jeder fünfte illegale Download über einen fremden Internetanschluss. Betroffene kämpfen mit hohen Geldforderungen - und lassen damit die Kassen von Musikindustrie und Abmahnanwälten klingeln.

Quelle: Sueddeutsche.de / Zum Artikel

Kleines Geld, großer Ärger: Nepp per Nachnahme?

Dass er über eine besonders trickreiche Form der Abzocke gestolpert ist, befürchtet der Bausanierer Maik Denecke. Falls er damit richtig liegen sollte, hätte er ein wertloses Schreiben gekauft – und die Gebühren dafür per Nachnahme bezahlt.

Quelle: Handwerk.com / Zum Artikel

Freitag, 26. August 2011

Kommentar: Schutz vor Kostenfallen im Internet? Kein Ruhmesblatt

Die Bundesregierung will Verbraucher besser vor Kostenfallen im Internet schützen. In Wirklichkeit zeigt der Gesetzentwurf dazu nur, wie realitätsfremd unsere Politiker agieren.

Quelle: Augsburger-Allgemeine.de / Zum Artikel

Akte 2011 vom 23.08.11: Nebenjobabzocke als Produkttester (Video)

Nebenjobs, die Tageszeitungen sind voll davon. Nicht alle Jobangebote sind auch immer seriös. Besonders begehrt sind sogenannte Jobs als Produkttester. Doch Vorsicht, statt Produkte zu testen haben sie unversehens ein Zeitschriftenabo abgeschlossen, und Sie sitzen in der Zahlfalle.



Via: Konsumer.info / Zum Artikel

Videoquelle: Dailymotion.com / Videokanal von verbraucherinfoTV

Das Sexinkasso der “€uro Inkasso Solutions s.r.o.”

Aktuell wird wieder versucht Forderungen für ein angeblichen Telefonsex-Service einzutreiben. Der Verbraucher erhält immer noch eine Rechnung die ihm unterstellt, er habe eine sogenannte Sex-Hotline angerufen.

Quelle: Konsumer.info / Zum Artikel

Fiese Abzocke per Post

Sie enden mit der Bitte, man möge die Richtigkeit seiner Firmendaten mit einer Unterschrift bestätigen. Doch Vorsicht: Im Kleingedruckten steht, dass damit ein Zweijahresvertrag abgeschlossen wird. Die Gewerbetreibenden müssen monatlich 39,95 Euro zahlen und werden dafür von der Firma GWE-Wirtschaftsinformations GmbH auf der Internetseite www.gewerbeauskunft-zentrale.de veröffentlicht.

Quelle: Merkur-online.de / Zum Artikel

Interview zu Abofallen im Internet: Dubiose Forderungen "nicht bezahlen!"

Wärend die Bundesregierung am Mittwoch (24.08.11) ein Gesetz gegen Abofallen beschlossen hat, verhandelt am Donnerstag das Berliner Kammergericht über die Zulassung eines Unternehmens, das Geld aus diesen Internet-Fallen eintreibt. Ein Gespräch über die Methoden der Inkasso-Unternehmen und wie Verbraucher darauf reagieren sollen.

Quelle: WDR.de / Zum Artikel

Betrugsmasche: Nepp im Netz nimmt kein Ende

Segen und Fluch liegen nah beieinander. Jedenfalls im Internet. Abo-Fallen lauern überall, eine ganz üble Masche fahren die Macher der Seite "outlets.de". Verbilligter Fabrikverkauf lockt die User in Scharen. Seit Jahren.

Quelle: Siegener-zeitung.de / Zum Artikel

Abzocker wollen Kohle machen

Die Polizei Vilsbiburg warnt vor Schreiben einer Firma aus Mexiko. Darin wird offenbar um eine Eintragung in einem Messeveranstalter-Verzeichnis geworben. Bei einer Antwort auf das Schreiben werden jährlich Gebühren von rund 1.200 Euro fällig. Eine weitere Methode der Abzocker ist ein Schreiben einer Auskunfts-Zentrale.

Quelle: Kanal8.de / Zum Artikel

Vorwahl 01011: Ventelo zockt ab

Böse Falle für Call-by-Call-Telefonierer: Die 01011 telecom, eine Tochter von Ventelo, verkauft Gespräche zum Mondtarif. Schon eine Sekunde ins deutsche Funknetz kostet rund 1,80 Euro. Die teure Vorwahl zielt offenbar auf Vertipper. Unter 010011 gibt es nämlich günstige Gespräche ins Funknetz. Wer eine Null vergisst, landet beim Mondpreis von Ventelo. test.de klärt auf.

Quelle: Test.de / Zum Artikel

Kommentar: Moderne Wegelagerei geht weiter

Die Bundesregierung klopft sich selbstgefällig auf die Schulter. Der Warnbutton wird als Wunderwaffe im Kampf gegen die Internet-Abzocker gefeiert. Hoffentlich sind die Berliner Politiker nicht wirklich so naiv zu glauben, dem Millionen-Geschäft einen Riegel vorgeschoben zu haben. Die moderne Form der Wegelagerei wird weitergehen. Der Knopf, der vor versteckten Kosten warnen soll, ist absolut nutzlos.

Quelle: Noz.de / Zum Artikel

Abzocke beim Eintrag ins Branchenregister

Der Absender bat, die Unternehmensdaten zu aktualisieren und den Brief unterschrieben zurückzusenden. Was die Unternehmerin übersehen hat, war das Kleingedruckte, nämlich das Angebot für einen Eintrag in das Branchenregister im Internet. 600 bis 1.000 Euro will die Gewerbeauskunftzentrale (GWE) dafür, je nach Größe des Unternehmens – pro Jahr.

Quelle: Sz-online.de / Zum Artikel

Aufgeflogen: Betrug durch die Blume

Ein Düsseldorfer Anbieter verschickt massenhaft Rechnungen für nicht bestellte Sträuße - bundesweit sollten Gewerbetreibende für einen Strauß mit Glas-Vase bestellen.

Quelle: Fr-online.de / Zum Artikel

Abzocker setzen Lausitzer Rentner schamlos unter Druck

Eine den Verbraucherberatern gut bekannte Betrugsmasche hat derzeit wieder Konjunktur: In Großräschen ist eine 73-jährige Rentnerin gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Statt den erhofften Gewinn zu bekommen, hätte sie um ein Haar draufgezahlt.

Quelle: Lr-online.de / Zum Artikel

Scareware: Angriff durch falsche Virenscanner

Die Anzahl an falschen Virenscannern steigt dramatisch. Wie der Sicherheitsdienstleister Kaspersky berichtet, verdreifachte sich das Aufkommen an so genannter Scareware in den letzten fünf Monaten. Scareware ist Schadsoftware, die vorgibt, Antiviren-Software zu sein. Sie ist eines der größten Übel des Internets und von richtigen Virenscannern nur schwer zu entfernen.

Quelle: T-Online.de / Zum Artikel

Wettbewerbsrecht: Vorsicht vor Forderungen der Deutschen Zentral Inkasso GmbH

Verbraucherschützer warnen vor Schreiben der Deutschen Zentral Inkasso GmbH, die derzeit im Namen von unseriösen Abofallen-Anbietern nicht bestehende Forderungen einzutreiben versucht. Dabei wird auf die Verbraucher Druck ausgeübt.

Quelle: Wbs-law.de / Zum Artikel

Polizei warnt vor Internet-Abzocke

Erneut versuchen bundesweit agierende Internet-Betrüger ahnungslose Computer-User mit gefälschten Internetseiten abzuzocken. Die Polizeidirektion Bayreuth warnt vor den täuschend echt aussehenden Zahlungsaufforderungen.

Quelle: InFranken.de / Zum Artikel

Dienstag, 23. August 2011

DOZ Deutsche Zentral Inkasso: Terminhinweis zum Widerruf der Inkassolizenz *Update*

In der Verwaltungsstreitsache

VG 1 K 5.10

der DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH,

Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte Sorge und Lohmanns Rechtsanwaltsgesellschaft

gegen

das Land Berlin, vertreten durch die Präsidentin des Kammergerichts

hat das Verwaltungsgericht Berlin Termin zur mündlichen Verhandlung auf

Donnerstag, den 25. August 2011, 11.00 Uhr

im Gerichtsgebäude, Kirchstraße 7, 10557 Berlin, Saal 4304 anberaumt.

Widerruf der Registrierung eines Inkassounternehmens im Rechtsdienstleistungsregister

Die Klägerin ist ein Inkassounternehmen mit Sitz in Berlin. Sie ist nach eigenen Angaben darauf spezialisiert, offene Forderungen von Unternehmen zu realisieren, die entgeltliche Dienstleistungsangebote im Internet vermarkten. Nachdem beim Kammergericht zahlreiche Beschwerden über die Klägerin eingingen, widerrief die Präsidentin des Kammergerichts die Registrierung der Klägerin im Rechtsdienstleistungsregister wegen dauerhafter unqualifizierter Rechtsdienstleistungen zum Nachteil der Rechtsuchenden. Der Klägerin wird vorgeworfen, dass sie in großem Umfang ungeprüfte Forderungen einziehe, bei denen es sich um sogenannte „Abo-Fallen“ im Internet handele. Die Klägerin ist demgegenüber der Auffassung, ihre Mandanten seien verpflichtet, die jeweiligen Forderungen auf ihre Rechtsgültigkeit zu überprüfen. Sie betreibe lediglich ein sogenanntes „Mengeninkasso“, bei dem eine Prüfung der einzelnen Forderung typischerweise nicht erfolge.“


Modalitäten für die Berichterstattung:
Eine Akkreditierung ist nicht erforderlich.

Quelle: Berlin.de - Justiz

Update vom 26.08.2011:


Inkassounternehmen darf weiterhin Forderungen einziehen (Nr. 38/ 2011)

Pressemitteilung
Berlin, den 25.08.2011

Der Widerruf der Registrierung einer Inkasso GmbH mit Sitz in Berlin durch die Präsidentin des Kammergerichts ist rechtswidrig.


Nachdem im Jahre 2009 mehrfach Beschwerden über das Unternehmen eingegangen waren, widerrief die Präsidentin des Kammergerichts als zuständige Behörde die für die Tätigkeit des Unternehmens erforderliche Registrierung im Rechtsdienstleistungsregister. Der Bestand der eingezogenen Forderungen sei nicht geprüft worden, obwohl zumindest in bestimmten Einzelfällen hierzu Anlass bestanden hätte.

Das Unternehmen machte demgegenüber geltend, im Rahmen eines sog. ‚Mengeninkasso‘ sei ihm eine Einzelfallprüfung jeder geltend gemachten Forderung nicht möglich und auch nicht üblich. Eine solche Verpflichtung sehe das Rechtdienstleistungsgesetz zudem nicht vor.

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts hat der Klage stattgegeben. Die gesetzlichen Voraussetzungen für einen Widerruf der Registrierung im Rechtsdienstleistungsregister lägen nicht vor. Es sei nicht dauerhaft zu unqualifizierten Rechtsdienstleistungen zum Nachteil des Rechtsverkehrs gekommen. Nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz bestehe keine Verpflichtung, vor jeder Einleitung von Inkassomaßnahmen, etwa dem Versand eines Mahnschreibens, eine Einzelfallprüfung durchzuführen, ob die jeweilige Forderung auch bestehe. Die Klägerin habe dargelegt, dass sie eine Einzelfallprüfung dann vornehme, wenn sie auf Grund entsprechender Hinweise Anlass dazu habe. Soweit es im Einzelfall begründete Beschwerden gegeben habe, seien diese jedenfalls mit Blick auf den Geschäftsumfang kein Grund, von einer dauerhaft unqualifizierten Tätigkeit der Klägerin auszugehen. Zudem habe es die Präsidentin des Kammergerichts unterlassen, vor dem Widerruf zunächst ein milderes, weniger stark in das Grundrecht der Klägerin auf Berufsfreiheit eingreifendes Mittel, etwa eine Auflage, zu prüfen.

Gegen das Urteil ist ein Antrag auf Zulassung der Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zulässig.

Urteil der 1. Kammer vom 25. August 2011 (VG 1 K 5.10)

Quelle: Berlin.de – Justiz

Cybercrime-Umfrage: Online-Abzocke trifft Millionen deutscher Nutzer

Wie viele Onliner werden mit falschen Angeboten abgezockt? Die bisher umfangreichste Umfrage zum Thema liefert viele, teils überraschende Erkenntnisse. Allein mit Abo-Fallen sollen nach der Erhebung des Infas-Instituts binnen zwei Jahren 5,4 Millionen Deutsche hereingelegt worden sein.

Quelle: Spiegel.de / Zum Artikel

LG Düsseldorf: Nennung von Firmennamen in Title-Tags für Meinungsforum zulässig

In einem Rechtsstreit des Vereins Antispam e.V. gegen die Firma "Neue Branchenbuch AG" hat das Landgericht Düsseldorf ein wegweisendes Urteil in Sachen Meinungsfreiheit gefällt. Die Firma "Neue Branchenbuch AG" geht bundesweit juristisch gegen Betreiber von Webseiten vor, die über ihre Werbe- und Geschäftspraktiken berichten.

Quelle: Antispam-eV.de / Zum Artikel

Weitere Meldungen zu diesem Thema:

Hinter vielen Abofallen steht eine Person

My-Donwloads.de, Kochrezept-Sammlung.de, Routenplaner-Service.de, Gedichte-Download.de: Hinter all diesen Webseiten, die Verbraucherschützer als Abofallen kritisieren, steckt ein Mann: Michael Burat.

Quelle: Badische-Zeitung.de / Zum Artikel

Der Preis soll auf dem Knopf stehen

Mitte Juni haben EU-Rat und ein Ausschuss des EU-Parlaments eine neue Verbraucherschutzrichtlinie auf den Weg gebracht, die für Bestellungen im Internet strengere Regeln vorsieht. Damit könnten Abofallen im Internet weitgehend lahmgelegt werden.

Quelle: Badische-Zeitung.de / Zum Artikel

Solingen: Dubiose Rechnungen sorgen für Beschwerden

Nicht selten kommt es vor, dass eine Rechnung über mehrere hundert Euro im Briefkasten landet, bei dem Absender aber gar keine Leistung in Auftrag gegeben wurde. "So ein Fall wird uns mindestens ein Mal im Monat gemeldet", sagt Ludger Benda, bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Recht und Fair Play zuständig. "Und das sind nur die Fälle, bei denen wirklich eine Beschwerde bei uns eingeht."

Quelle: RP-online.de / Zum Artikel

Abzocke von Gewerbebetrieben und kommunalen Einrichtungen

Nach Auskunft der Verbandsgemeinde Mendig beschweren sich immer mehr Gewerbetreibende bei Ordnungsbehörden im Land über die Gewerbeauskunft-Zentrale. Darauf weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin.

Quelle: Mittelrhein-kurier.de / Zum Artikel

Windige Firma abgewatscht

Es ist eine unendliche Geschichte: die vielfältigen Bemühungen der Abzocker, Sie über den Tisch zu ziehen, ob am Telefon, im Internet, per Post oder an der Haustür. So präsentieren wir in unserer Reihe „So werden Sie abgezockt“ heute mal ein buntes Sammelsurium windiger Aktionen, vor allem aber auch einen Rat, wie man sich effektiv zur Wehr setzen kann.

Quelle: Schwaebische-Post.de / Zum Artikel

Vorsicht, Falle! Wie unseriöse Gewinnspiele locken

„Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“ Wie verlockend dieser Satz klingt, der regelmäßig in Postwurfsendungen steht, die im heimischen Briefkasten oder Email-Postfach landen. Doch Vorsicht: Dahinter stecken oft unseriöse Anbieter.

Quelle: Mz-web.de / Zum Artikel

Abmahner zocken Internet-Surfer ab

Mit einer neuen Masche bitten Abzocker ahnungslose Internet- Nutzer zur Kasse. Spezielle Ermittlungsfirmen behaupten, der Surfer habe illegale Inhalte aus dem Netz heruntergeladen – und fordern happige Abmahn-Gebühren. Betroffene können sich dagegen wehren, brauchen aber gute Nerven.

Quelle: Nordbayern.de / Zum Artikel

Streitfall des Tages: Wenn Paarungswillige bei der Suche ausgenutzt werden

Eine verlockende Zielgruppe für Agenturen, die den Singles einen Partner vermitteln möchten. Allerdings: Nicht alle Anbieter sind seriös. Wer den falschen erwischt, zahlt viel Geld - und bekommt nichts dafür.

Quelle: Handelsblatt.com / Zum Artikel

EC-Kartenkriminalität: Datenklau an der Baumarktkasse

Ein aufsehenerregender Fall von EC-Kartenkriminalität an Baumarktkassen stellt die Polizeidirektion Hannover vor ein Rätsel. Sicherheitskräfte spekulieren bereits darüber, ob es sich dabei um eine neue Masche handeln könnte, nachdem im vergangenen Jahr erstmals in Deutschland Manipulationen an Tankautomaten angezeigt wurden − wie sich jetzt herausstellt nur eine von mehreren Alternativen zum Datenklau an Geldautomaten.

Quelle: Berlinonline.de / Zum Artikel

Samstag, 20. August 2011

Deutsche Zentral Inkasso und das Geschäft mit der Angst

Das Inkassounternehmen "DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH" ist in diesen Tagen wieder einmal besonders aktiv. Zahlreiche Verbraucher suchten mit Mahnungen, die das Berliner Unternehmen im Namen der Rodgauer IContent GmbH ("out-lets.de") bzw. der Premium Content GmbH ("my-downloads.de") verschickt, die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen auf.

Quelle: Verbraucherzentrale-Hessen.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Die Einschüchterungsmethoden der Deutschen Zentral Inkasso

Derzeit kämpft z.B. die Deutsche Zentral Inkasso GmbH (DZI) mit Sitz in Berlin verzweifelt darum, im Spiel zu bleiben. Die angeblichen Forderungen, die betroffenen Verbrauchern zugeschickt wurden, sollen für die Bereitstellung der Dienstleistung my-downloads.de bestehen. Um den Leidensdruck der Betroffenen zu erhöhen, wird den Inkassoschreiben auch ein Urteil eines Amtsgerichts in Hessen beigefügt.

Quelle: Verbraucherzentrale-Sachsen.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Neue Branchenbuch Firma mit Sitz in Istanbul

Die Fa. Medya Tanitim Ltd., Istanbul verschickt derzeit Branchenbucheinträge für einen Eintrag unter branchenauskunft-24.com. Das als “Korrekturabzug” bezeichnete Formluar enthält nach Auffasssung von RA Seeholzer aber nicht den notwendigen und eindeutigen Hinweis darauf, dass man, wenn man das Formular unterzeichnet und zurück sendet, ein Vertrag mit einer Laufzeit von 2 Jahren und einem Kostenanteil von € 899,00 (netto) pro Jahr abgeschlossen hat.

Quelle: Anzeigen-recht.de / Zum Artikel

Akte 2011 vom 16.08.11: Abo-Abzocke im Internet (Video)

Mit neuen miesen Tricks und Abmahnungen machen Inkasso-Firmen bei ahnungslosen Usern Kasse.



Quelle: Sat1.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von Beertjesnl

Mit Probepackung via Cold-Call zur Abofalle

Mit der Zustellung einer Probepackung schieben die Medivatis GmbH, Medi-Pharm und Hirschberger NaturRat derzeit Verträge über die monatliche Zusendung angeblich gesundheitsfördernder Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Ginkgo-Präparate) unter. Dabei werden gezielt Senioren angerufen.

Quelle: Vz-BaWue.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Betrug: Rentnerin um hohe Geldsumme geprellt

Die Polizei warnt vor Abzocken über das Telefon. Besonders ältere Menschen gehen Betrügern auf den Leim, weil sie bei solchen Anrufen überfordert und zu gutgläubig sind.

Quelle: Suedkurier.de / Zum Artikel

Urlaubszeit ist Betrügerzeit

Die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) warnt vor neuen Betrugsmustern, von denen auch ostwestfälische Unternehmen betroffen sind: „Die Urlaubszeit wird nicht nur zu Erholung genutzt, sondern ruft regelmäßig auch Betrüger auf den Plan. Gerade in den Ferien verschicken diese vermehrt fingierte Rechnungen an Betriebe und spekulieren darauf, dass die Urlaubsvertretung nicht so genau hinschaut“.

Quelle: Direkt-Bielefeld.de / Zum Artikel

Hennef: Warnung vor betrügerischen Firmen

Aufgrund von zahlreichen Nachfragen aus der Bevölkerung weisen die Stadtbetriebe Hennef darauf hin, dass als sachkundig nicht anerkannte Firmen zum Teil in betrügerischer Absicht ihre Hilfe bei der Inspektion des Abwasserkanals von Häusern anbieten.

Quelle: General-Anzeiger-Bonn.de / Zum Artikel

Ferienwohnungen: Betrüger locken Urlauber mit Clubmitgliedschaften

Das verbotene Timesharing mit Ferienwohnungen wird jetzt als Clubmitgliedschaft getarnt. Die Polizei warnt vor Drückerkolonnen.

Quelle: Welt.de / Zum Artikel

Verbraucherzentrale warnt: Gewerbeauskunft zockt weiter ab

Obwohl die Methoden der Gewerbeauskunft-Zentrale.de längst als Abzocke entlarvt sind, macht das Unternehmen weiter. Es bietet einen teuren Dienst an, der auch kostenlos zu haben ist.

Quelle: Noz.de / Zum Artikel

Warnung vor der Registerzentrale Gewerbe

Seit wenigen Tagen ist die Registerzentrale- Gewerbe auf dem Markt und verschickt auf behördengrauem Papier und im Befehls-Amtsdeutsch gehaltene Schreiben, die sich lesen als seien sie von einem Amt. Betreiber ist eine MYO Media UG aus Düsseldof. Diese Gesellschaft ist erst seit dem 22.6.2011 im Handelsregister eingetragen.

Quelle: Kanzlei-Thomas-Meier.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Betrüger linken KMUs mit gefälschtem Brief

Derzeit erhalten viele Unternehmen Post von der Steuerverwaltung. Das Schreiben über die Umstellung der MWST-Nummer ist echt. Der beigelegte Einzahlungsschein aber ein Abzockversuch.

Quelle: 20min.ch / Zum Artikel

Online-Blumenversand: Betrug mit Blumenrechnungen

Fünf Anzeigen sind am Mittwoch via Internet beim Betrugsdezernat der Düsseldorfer Polizei eingegangen. Und die rechnet damit, dass sich diese Zahl in den nächsten Wochen noch erhöht. Denn ein Betrüger hat für seine aufwändig gebaute Falle im Internet eine Düsseldorfer Adresse angegeben.

Quelle: RP-online.de / Zum Artikel

Telefonbetrüger gesteht im Mannheimer Prozess

Die Staatsanwaltschaft Mannheim wirft insgesamt acht Angeklagten vor der 24. Großen Wirtschaftsstrafkammer des Mannheimer Landgerichts vor, in den Jahren 2008 bis 2010 über Wertpunkteversprechen rund 3,7 Millionen Euro abgezockt zu haben Das sei über 0900er-Nummern (2,99 Euro die Minute) geschehen.

Quelle: Baden-online.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Gefahr steckt im Kleingedruckten: Abfragebogen wird zur Kostenfalle

In diesen Tagen flattern bei Firmen und Institutionen im Emsland Schreiben der „Gewerbeauskunft-Zentrale.de“ ins Haus. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt in einer Pressemitteilung ausdrücklich vor dem „Offertenschwindel“, der mit erheblichen Kosten verbunden ist.

Quelle: Noz.de / Zum Artikel

Wie ein Gewinn zur Mogelpackung wird

Erst ein Preisrätsel, ein Anruf und dann eine Gewinnmitteilung …. Unzählige Verbraucher Sachsen-Anhalts sind offensichtlich glückliche Gewinner von 300 Euro. Der Gewinn- keine Bargeldzahlung- sondern eine 3-Tage-Reise nach Berlin im modernen Reisebus, 2 Übernachtungen in ausgesuchten Hotels sowie ein Musical/ Konzert-Besuch teilt eine Firma TKT Europe Ltd. aus Ebersbach mit.

Quelle: VzSA.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Warnung vor zweifelhaften Angeboten

Die IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim weist auf zweifelhafte Angebote hin, die derzeit an Unternehmen aus dem IHK-Bezirk versendet werden. Unter dem Absender „BVA – Bundesverlag Anzeiger Handelsregister“ aus Berlin werden vermeintliche Bescheide verschickt, die dem Empfänger einen behördlichen Charakter vermitteln.

Quelle: Noz.de / Zum Artikel

Wie auf Inkasso-Drohungen reagiert werden kann

Per Post erfolgt dann erneut eine Zahlungsaufforderung. Ab diesem Punkt werden die meisten Verbraucher nervös und versuchen, sich an den Grund der Zahlungsaufforderung zu erinnern. Reagiert man nicht oder lehnt die Zahlung ab, dann folgen eine Mahnung und eine „Letzte Mahnung“, die dann auch Mahngebühren beinhalten.

Quelle: WDR2.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

IContent nimmt Klage nach Hinweis des Gerichts zurück

Die IContent GmbH – Betreiberin kostenpflichtiger Inhalte im Internet – hat auf Hinweis des AG Helmstedt (Beschl. v. 6.4.2011, Az. 2 C 95/11) eine Zahlungsklage zurückgenommen.

Quelle: Stuecke.eu / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Es gibt kein Ministerium für lebendige Ernährung!

Das saarländische Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz weist darauf hin, dass es in den vergangenen Wochen Verbraucherhinweise und Beschwerden über ein im Saarland im Umlauf befindliches Schreiben gab. Auf der Vorderseite der bereits farblich einer behördlichen Mitteilung ähnlich gestalteten Mitteilung befindet sich der Schriftzug „Offizielle Mitteilung des Ministeriums für lebendige Ernährung“.

Quelle: Saarland.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Abzock-Fallen lauern im Internet

Rund 3,1 Millionen Euro soll ein Reppenstedter Ehepaar mit Hilfe einer Callcenter-Chefin aus Oranienburg mit einem großangelegten Internet-Betrug ergaunert haben, die Staatsanwaltschaft Lüneburg geht von bis zu 60 000 Geschädigten aus, die sich als Produkttester zur Verfügung stellten.

Quelle: Landeszeitung.de / Zum Artikel

Getarnte Kafffeefahrt und andere üble Maschen von Betrügern

Betrüger lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen. Bevorzugt ältere Menschen sind dabei das Ziel der skrupellosen Trickbetrüger. Gerade der älteren Generation fällt es häufig schwer, freundliche Anfragen einfach aber bestimmt zurückzuweisen. Sie trauen sich nicht, jemanden abzuwimmeln, manchmal sind sie auch einfach froh, wenn mal jemand mit ihnen redet.

Quelle: Kreisbote.de / Zum Artikel

Dienstag, 16. August 2011

Das Geschäft mit der Angst

Die besten Schnäppchen wollte Maria P. finden - und registrierte sich deshalb auf der Internetseite Outlets.de. "Über 1800 Adressen, Tipps und Infos zum Thema Outlets, Fabrikverkauf, Lagerverkauf, Werksverkauf und Shopping" bietet das Portal, "bis zu 80 Prozent" könne man sparen. Das klingt verlockend. Doch wer sich anmeldet, schließt ein Zwei-Jahres-Abonnement ab - zu acht Euro im Monat, also 96 Euro im Jahr.

Quelle: Welt.de / Zum Artikel

Prokurist der “DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH” droht?

Deutschen Zentral Inkasso scheint die Berichterstattung über die Methoden des Inkassierens unangenehm zu werden. Anders ist es für uns nicht zu erklären, warum ein Forenbetreiber der nur “Zitatweise” und unter Nennung der verschiedenen Quellen über die Inkassier- Methoden der Deutschen Zentral Inkasso berichtet, plötzlich mit einer unschönen Email bedacht wurde.

Quelle: Konsumer.info / Zum Artikelp>

WDR Lokalzeit vom 12.08.2011: Neue zweifelhafte Inkasso-Masche (Video)

Diese Woche hatte Robert Detlinger aus Bielefeld Post im Briefkasten. In dem Umschlag befand sich die Mahnung des Unternehmens "Deutsche Zentral Inkasso" über knapp 160 Euro. Die Kosten setzten sich zusammen aus einer angeblichen Anmeldung bei einem Internetportal plus Gebühren und Zinsen. Dem Schreiben lag ein Urteil des Amtsgerichts Detmold bei.



Quelle: WDR.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von scamnewsTV

Downloads: Internetnutzer tappen in Fallen

"Die Fälle mit den Inkassoschreiben häufen sich in unseren Beratungsstellen zurzeit", sagt Verbraucherschützerin Meisel. Die Deutsche Zentral Inkasso GmbH mit Sitz in Berlin versende sie derzeit an Verbraucher, die Ende 2009 beziehungsweise Anfang 2010 eine Dienstleistung der Premium Content GmbH in Anspruch genommen haben sollen.

Quelle: Mz-web.de / Zum Artikel

ORF 2 Konkret vom 11.08.2011: Dubiose Tipp-Gemeinschaft WinDirekt (Video)

Die Grazer Firma WinDirekt verschickt derzeit Gewinn-Verständigungen. Die Adressaten werden als "einer von 111 Gewinnern der Sommer-Tombola" beglückwünscht. Ruft man bei der kostenlosen Hotline an, erfährt man, dass es sich bei dem "phantastischen Überraschungsgeschenk" um eine 4-tägige Bus-Reise nach Prag handelt.



Quelle: ORF.at / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von scamnewsTV

ZDF WISO vom 15.08.2011: Erfolgreicher Angriff aufs Handy (Video)

Mobil telefonieren, E-Mails schreiben oder im Netz einkaufen. Wir wollen nicht, dass andere mitlesen, wenn wir unterwegs sind. Aber das geht - und Ausrüstung und Wissen sind einfach zu bekommen.



Quelle: ZDF.de / Zum Artikel

Via: Konsumer.info / Zum Artikel

Videoquelle: Dailymotion.com / Videokanal von verbraucherinfoTV

ZDF WISO ermittelt vom 01.08.2011: Teurer Traum von Kanada (Video)

USA und Kanada sind für viele ein Ort voller Sehnsüchte. Stefan Tölle möchte weg aus Deutschland, am liebsten nach Kanada. Bei einer Auswandereragentur wird er kräftig über den Tisch gezogen.



Quelle: ZDF.de / Zum Artikel

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Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von scamnewsTV

Warnung vor angeblichem Behördenbrief

Das Verbraucherschutzministerium warnt vor unzulässiger Werbung einer niederländischen Firma. Diese verschickt nach Ministeriumsangaben Briefe, die wie eine behördliche Mitteilung aussehen. Auf der Vorderseite steht "offizielle Mitteilung des Ministeriums für lebendige Ernährung". Verbraucherschutzstaatssekretär Pini betonte, ein solches Ministerium existiere nicht.

Quelle: SR-online.de / Zum Artikel

Vorsicht Fälschung: Abmahn-E-Mail von Auffenberg, Petzold & Witte im Umlauf

Seit heute, 15. August, werden gefälschte E-Mails im Namen der Rechtsanwaltskanzlei APW, Auffenberg, Petzold & Witte, verschickt. Darin werden die Empfänger wegen illegalen Filesharings abgemahnt und es wird die Überweisung eines Geldbetrags eingefordert. Dieser Aufforderung sollten Nutzer auf keinen Fall nachgehen.

Quelle: Netzwelt.de / Zum Artikel

BSI warnt vor kompromittierten Online-Shops

Das Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Online-Shops, die ihre Besucher mit Schad-Software infizieren, indem sie Sicherheitslücken im Browser, Betriebssystem oder Anwendungsprogrammen ausnutzen. Die Shops wurden dazu ihrerseits von Angreifern gehackt, indem sie Sicherheitslücken in älteren Versionen der Shop-Software osCommerce ausnutzen.

Quelle: Heise.de / Zum Artikel

Abzocke mit Zeitschriften-Abos boomt

Nachdem der Gesetzgeber das "Schlupfloch" für schnelle Vertragsabschlüsse von Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements per Telefon geschlossen hat, haben die Anbieter ihren Hauptvertriebsweg wieder auf die Straße verlegt.

Quelle: VzSA.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Warnung vor Potenzmitteln aus dem Internet

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) warnt vor der Einnahme der Potenzmittel „Power Tabs" und „iErect". Die Untersuchungen des LGL ergaben, dass die Präparate bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten und erhebliche Nebenwirkungen haben können.

Quelle: T-Online.de / Zum Artikel

Betrugs-Gespräch der Telefonmafia aufgezeichnet

Im Präventiv-Kampf gegen die Telefonmafia, die mit vermeintlichen Auto-Gewinnen Pensionisten hereinlegt, türmen sich mittlerweile die Fälle: Bisher meldeten sich 80 Opfer allein bei der "Krone". Aber es ist uns geglückt, eines dieser ebenso professionellen wie fiesen Betrugs-Gespräche mitzuschneiden.

Quelle: Krone.at / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Samstag, 13. August 2011

Warnung vor bemydate.mobi der Datedicted GmbH

Beim Stöbern bin ich über einige Werbeanzeigen von Anbietern wie Eads.to und Yieldads auf Portalen wie Moviez.to oder Mygully.com wieder häufig auf "Kostenfallen" des Bob Mobile-Ablegers Guerilla Mobile Berlin GmbH aufmerksam geworden - nebst einem "Angebot" unter bemydate.mobi einer Datedicted GmbH. Nach eigener Beschreibung handelt es sich hier um "Deutschlands innovative Mobile & Online Dating Börse".
 
Und das ist bemydate.mobi der Datedicted GmbH:

Ein wenig anders stellt sich bemydate.mobi der Datedicted GmbH jedoch dar, wenn man über eine entsprechende Werbeanzeige auf dieses "Angebot" geführt wird:


Ein "Liebestest" - auch wenn man sich die Seite von oben bis unten ganz genau durchliest, sind keine Kosten für den "Lovetest" von "Dr. Love" bzw. dem "Date Doctor" zu sehen...


...also macht man den "Spaß" mit, beantwortet die Fragen und wird schließlich zur Eingabe der Handynummer aufgefordert - allerdings haben sich mittlerweile 2 weitere "Hinweise" auf bemydate.mobi der Datedicted GmbH auf wundersame Weise "eingeschlichen":


Jetzt steht da etwas von einem "bemydate Flirtpaket" von € 4,99,- je Woche...


...fehlt nur noch, dass bemydate.mobi der Datedicted GmbH etwas mit der Guerilla Mobile Berlin GmbH zu tun hat - daher ein "Impressum-Vergleich" zwischen bemydate.mobi...

datedicted GmbH
Pfuelstrasse 5
10997 Berlin


Internet: www.bemydate.mobi
Support: service@bemydate.mobi


Telefon:
Deutschland 01805-MYDATE (0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min)


Geschäftsführung: Oliver Thiel, Maurice Reimer
Registergericht: Berlin
Registernummer: HRB 123 581 B
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE269448602
...und bspw. iq-mania.de...


Guerilla Mobile Berlin GmbH
Pfuelstrasse 5
10997 Berlin


Support: hotline@iq-mania.de

Telefon:
Deutschland 01805 035318 (0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz max. 42Cent/min Mobilfunk)


Geschäftsführung: Oliver Thiel, Maurice Reimer
Registergericht:
Berlin
Registernummer: HRB 11666 7B
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a UStG: DE 264719846
...womit ich mir nun zumindest das Wälzen von Registerauszügen sparen kann.

My-Download.de: Inkassofirma verkündet Haftstrafe gegen Abofallennutzer

Die Firma Deutsche Zentral Inkasso verbreitet, dass ein junger Mann, der eine Rechnung der Abofalle My-Download.de nicht bezahlt hat, im Gefängnis sitzt. Verbraucherschützer vermuten eine geschickte Irreführung.

Quelle: Golem.de / Zum Artikel

Post von "Expo Guide": Stadt warnt vor Abzocke

Aussteller der städtischen Ausbildungsmesse "Beruf konkret" müssen vorsichtig sein: Schon seit Wochen flattern ihnen Schreiben der Firma "Expo Guide S.C." ins Haus – mit der Bitte, auf einem Formular ihre Ausstellerdaten zu aktualisieren. Was sich scheinbar harmlos anhört und dabei noch hochoffiziell aussieht, ist in Wirklichkeit ein Abzock-Versuch.

Quelle: RP-online.de / Zum Artikel

Abzocke per Post

Auf der Internetseite www.gewerbeauskunft-zentrale.de wird der Tischler neben vielen anderen Unternehmern aufgeführt. Nutzer der Internetseite sollen dort die Möglichkeit haben, gezielt nach Gewerbetreibenden in ihrer Umgebung zu suchen.

Quelle: Westfaelische-Nachrichten.de / Zum Artikel

Donnerstag, 11. August 2011

Dubiose Forderungen für Win-Loads.net von einer Blue 180. Vermögensverwaltungs GmbH


Lange Zeit war es schon verdächtig ruhig um Win-Loads.net - zumindest bis jetzt, denn nun meldet sich ein Inkassobüro mit dem Namen Blue 180. Vermögensverwaltungs GmbH bei Betroffenen und droht mit gerichtlichen Schritten, Pfändungen und der Schufa.

Und so sieht ein aktuelles Schreiben der Blue 180. Vermögensverwaltungs GmbH aus:
Diesem Schreiben voran ging eine Zahlungsaufforderung von Win-loads.net wie folgt:
Durchaus bemerkenswert ist, dass die Rechnung von Win-Loads.net als Kontoinhaber eine Do-Men GmbH ausweist, während sich die Blue 180 auf die Domember FZE bezieht.
Die Do-Men GmbH findet man sogar im Handelsregister:
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin). Aktenzeichen: HRB 125936 B Bekannt gemacht am: 18.01.2011 12:00 Uhr 

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr. 

Veränderungen 

14.01.2011 

DO-MEN GmbH, Berlin, Wielandstraße 38, 10629 Berlin. Firma: DO-MEN GmbH Sitz / Zweigniederlassung: Geschäftsanschrift:; Wielandstraße 38, 10629 Berlin Gegenstand: Die Serververwaltung und die Betreuung von Kunden, die über lnternetportale Gegenstände veräußern. Nicht mehr Geschäftsführer:; 1. K., Swend; Geschäftsführer:; 2. Wxxxxxxxxx, Jxxx, *xx.xx.1974, Berlin; mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen Rechtsform: Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29.12.2010 ist der Gesellschaftsvertrag insgesamt neu gefasst und insbesondere abgeändert in § 1 (Firma und Sitz) und in § 2 (Gegenstand des Unternehmens).
Auch scheint die Do-Men GmbH aus demselben Stall an Vorratsgesellschaften zu stammen wie die Xia Verwaltungs GmbH des David Benjamin Simanowski, welcher im Rahmen der Razzien um 99Downloads.de vorläufig festgenommen wurde:
Amtsgericht Hamburg Aktenzeichen: HRB 111072 Bekannt gemacht am: 06.11.2009 12:00 Uhr 

In (). gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr. 

Veränderungen 

05.11.2009 

STARTONGA GmbH, Hamburg, c/o Swend K., An den Dorfwiesen 6 a, 21614 Buxtehude.Die Gesellschafterversammlung vom 20.10.2009 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 Abs. 1 (Firma) und 2 (Gegenstand) beschlossen. Neue Firma: XIA Verwaltungs GmbH. Geschäftsanschrift: Hamburger Str. 180, 22083 Hamburg. Neuer Unternehmensgegenstand: die Gründung von Gesellschaften, die direkte und indirekte Beteiligung an Gesellschaften, die Übernahme der Leitung von Gesellschaften, die Beratung von Gesellschaften, die Verwertung von Beteiligungen an Gesellschaften, die Verwaltung des eigenen Vermögens sowie die Übernahme der Komplementäreigenschaft an der Xia Immobilien GmbH & Co. KG mit Sitz in Lüneburg. Bestellt Geschäftsführer: Simanowski, David Benjamin, Lüneburg, *21.10.1983, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden Geschäftsführer: K., Swend, Buxtehude, *12.08.1966.
Eine gute Übersicht zum Werdegang von Win-Loads.net finden Sie auf Raubwirtschaft.info, doch widmen wir uns nun der Blue 180. Vermögensverwaltungs GmbH, welche auch im Handelsregister unter der HRB 190704 eingetragen ist:
Amtsgericht München Aktenzeichen: HRB 190704 Bekannt gemacht am: 02.03.2011 12:00 Uhr 

In ( ). gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr. 

Neueintragungen 

23.02.2011 

Blue 180. Vermögensverwaltungs GmbH, München, Leopoldstraße 153, 80804 München. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 27.01.2011. Geschäftsanschrift: Leopoldstraße 153, 80804 München. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: S., Ursula, München, *11.01.1945, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Ausweislich der o.a. Zuschrift zeichnet sich ein Herr Zlatko Ilic als Geschäftsführer der Blue 180. Vermögensverwaltungs GmbH verantwortlich - daher auch ein Blick in die Whois der angegebenen Domain unter blue180-inkasso.net:
Address lookup
canonical name blue180-inkasso.net
aliases
addresses 91.184.48.245
Domain Whois record


Queried whois.internic.net with "dom blue180-inkasso.net"...

Domain Name: BLUE180-INKASSO.NET
Registrar: INTERNETWIRE COMMUNICATIONS GMBH
Whois Server: whois.internetwire.de
Referral URL: http://www.internetwire.de
Name Server: DNS.DNS1.DE
Name Server: DNS.DNS2.DE
Name Server: DNS.DNS3.DE
Name Server: DNS.DNS4.DE
Status: ok
Updated Date: 27-jul-2011
Creation Date: 27-jul-2011
Expiration Date: 27-jul-2012


owner-id: ZI666016
owner-org: Blue 180. Vermoegensverwaltungs GmbH
owner-name: Zlatko Ilic
owner-address: Leopoldstrasse 153
owner-pcode: 80804
owner-city: Muenchen
owner-country: DE
owner-phone: +49 1805 809224466
owner-fax: +49 1805 8092244663
owner-email: info@blue180-inkasso.net


admin-id: ZI666016
admin-org: Blue 180. Vermoegensverwaltungs GmbH
admin-name: Zlatko Ilic
admin-address: Leopoldstrasse 153
admin-pcode: 80804
admin-city: Muenchen
admin-country: DE
admin-phone: +49 1805 809224466
admin-fax: +49 1805 8092244663
admin-email: info@blue180-inkasso.net
Spannend ist nicht nur, dass zu diesem angeblichen Inkassobüro derzeit keine Eintragung im Rechtsdienstleistungsregister zu finden ist, sondern auch die Inhalte der Domain-IP:
Der Blick fällt auf tattoo-s.de, welche sich Mailserver und A-Records mit blu180-inkasso.net teilt - verantwortlich für tattoo-s.de lt. Whois:
Domain tattoo-s.de
Letzte Aktualisierung 07.05.2009


Domaininhaber: service und payment GmbH
Adresse: Muldentalstrasse 97
PLZ: 04288
Ort: Leipzig
Land: DE
Ach nein, die service und payment GmbH des Daniel Rosenke - einer von der ganz aktiven Sorte, der jetzt offenbar seinen "Wirkungskreis" erweitert hat. Verständlich hingegen ist, dass man für Win-Loads.net ein neues "Forderungsmanagement" benötigt, da sich derzeit um den früheren "Eintreiber" wohl "ganz andere Dinge" abspielen.

BDIU distanziert sich von „DOZ Deutsche Zentral Inkasso“

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, distanziert sich von dem Unternehmen „DOZ Deutsche Zentral Inkasso GmbH“, Bundesallee 47, 10715 Berlin.

Quelle: BDIU.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Inkasso-Mafia schlägt wieder zu

Nachdem die Deutsche Zentral Inkasso bereits im Juli (s. Presseinformation der Verbraucherzentrale vom 28.07.2011) für die Premium Content GmbH Forderungen einzutreiben versucht hatte, schlägt das Inkassounternehmen erneut zu. Nun fordert sie im Auftrag ihrer Mandantin IContent GmbH ebenfalls knapp 160 Euro für eine Dienstleistung, die Verbraucher auf der Internetseite outlets.de in Anspruch genommen haben sollen.

Quelle: Verbraucherzentrale-Niedersachsen.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Prozessbeginn gegen Gewinnspiel-Mafia

Vor dem Landgericht Mannheim beginnt am Dienstag ein Großprozess gegen acht Mitglieder der Gewinnspiel-Mafia. Unter den vier Angeklagten sind auch die beiden in Offenburger Polizei- und Justizkreisen bestens bekannten Gewinnspielbetrüger Michael H. und Klaus Z., die im Herbst bei einer Razzia auf Mallorca festgenommen worden waren und seither in U-Haft sitzen.

Quelle: Badische-zeitung.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

ARD Kontraste vom 21.07.11: Unberechtigte Internet-Abmahnungen (Video)

Jeden von uns, auch Sie, kann es treffen: Man surft im Internet, sucht hier und da etwas und ahnt nicht, dass man schon in die Fänge von speziellen Ermittlungsfirmen geraten sein kann. Diese werden von der Musik- und Filmindustrie in die Spur geschickt, um illegales Herunterladen im Netz aufzuspüren. Doch deren Methoden sind zweifelhaft, denn es geraten immer häufiger völlig Unbeteiligte ins Visier.



Quelle: RBB-online.de / Zum Artikel

Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel

Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von DieAbmahnIndustrie

Warnung vor neuer Internet-Abzocke

Das Bundeskriminalamt hat erst kürzlich festgestellt, dass mit der zunehmenden Nutzung des Internets auch die Betrugsdelikte via Internet deutlich zugenommen haben. Und dann gibt es auch noch viele Angebote, die der Volksmund gemeinhin einfach als „Abzocke“ deklariert. In diese Kategorie fällt nach Ansicht der „Geschädigten“ wohl auch die Offerte der GWE-Wirtschaftsinformations GmbH in Düsseldorf.

Quelle: Suedkurier.de / Zum Artikel

Sozialforscher warnen vor unseriöser Umfrage mit Abofalle

Derzeit warnt die Initiative Markt- und Sozialforschung Internetnutzer davor, sich an der aktuellen "Umfrage", die unter dem Label "die Nationale Internetbefragung" läuft, zu beteiligen. Hierbei handele es sich definitiv nicht um eine wissenschaftliche Befragung, auch wenn das mit dem Titel suggeriert werde, sondern um eine fragwürdige Methode zur Abonnentengewinnung.

Quelle: Teltarif.de / Zum Artikel

Kaffeefahrt-Abzocker drohen per Brief

Als Gabriele und Adriaan Klok ihre Post aus dem Briefkasten holten, ahnten sie noch nichts Böses. "In den letzten Wochen waren ständig Werbebriefe für Kaffeefahrten dabei - das ist die reinste Plage", sagt Gabriele Klok. "Die sind bei uns sonst immer sofort in den Mülleimer gewandert." Doch dieses Mal war alles anders. Denn die 60-Jährige aus Moormerland entdeckte ein Schreiben von der "Zentrale für Gewinnverteilung (ZfG)".

Quelle: Oz-online.de / Zum Artikel

Dienstag, 9. August 2011

Neu - staatliche "Geld-zurück-Garantie" bei Focus- und Condor Inkasso eingeführt

Wie uns ein Blick in den eBundesanzeiger verrät, hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal den Grundstein für eine "staatliche Geld-zurück-Garantie" bei Focus- und Condor Inkasso gelegt - nur nennt es die Staatsanwaltschaft anders: "Sicherstellung von Vermögenswerten zugunsten der aus einer Straftat Geschädigten im Rahmen der Rückgewinnungshilfe".

Staatsanwaltschaft Frankenthal 

5613 Js 31573/10
Benachrichtigung über die Sicherstellung von Vermögenswerten zugunsten der aus einer Straftat Geschädigten im Rahmen der Rückgewinnungshilfe (§ 111 e Absatz 3 StPO) 
In einem bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal unter dem oben genannten Aktenzeichen anhängigen Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Focus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Frankenthal vom 03.05.2011, Az. 4b Gs 854/11, zum Zwecke der Rückgewinnungshilfe zugunsten der durch die Straftat Geschädigten ein dinglicher Arrest in Höhe von 843.282,91 EUR in das Vermögen der 
Focus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH,
Sitz: Amtsstraße 8, 67059 Ludwigshafen
Amtsgericht Ludwigshafen, HRB 62192
vertreten durch den Geschäftsführer
Friedrich Ferdinand Wilhelm von Krogh
angeordnet. In Vollziehung des Arrestes wurden durch die Staatsanwaltschaft Frankenthal folgende Forderungen der Gesellschaft gepfändet: 
1. Forderungen gegen Deutsche Postbank AG, Hiltropwall 4-12, 44137 Dortmund, aus allen vorhandenen Geschäftsverbindungen, insbesondere aus den Konten Nr. 24418206, 2354206, in Höhe von 43.282,91 EUR.
2. Forderungen gegen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, Berliner Platz 2, 67059 Ludwigshafen, aus allen vorhandenen Geschäftsverbindungen, insbesondere aus den Konten Nr. 4010773, 242784, 242693 in Höhe von 600.000,00 EUR
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal führt in der vorliegenden Strafsache neben den Ermittlungen zur Strafverfolgung zugleich ein Rückgewinnungshilfeverfahren zugunsten der durch die Straftat Geschädigten durch. In diesem Zusammenhang wurden Vermögenswerte der Gesellschaft gemäß §§ 111 b ff StPO einstweilen gesichert.
Ziel des Rückgewinnungshilfeverfahrens ist es, den durch die Straftat betroffenen Geschädigten einen (ggf. teilweisen) finanziellen Ersatz zu ermöglichen. 
Die Focus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH betreibt den gewerblichen Einzug von überwiegend aus dem Bereich von Gewinnspieleintragungsdiensten stammenden Forderungen.  
Es besteht der Verdacht, dass die Focus Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH in einer Vielzahl von Fällen unter Täuschung über die tatsächlichen Anspruchsvoraussetzungen Inkassohonorare und als Rechtsanwaltsgebühren deklarierte Geldbeträge im Rahmen der Geltendmachung von Verzugsschadensersatz zu Unrecht vereinnahmt hat.  
Die ergriffenen Sicherungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Frankenthal dienen der vorläufigen Sicherung der Ansprüche Geschädigter auf Rückforderung dieser ggf. zu Unrecht vereinnahmten Inkassohonorare und als Rechtsanwaltsgebühren deklarierter Geldbeträge. 
Der vom Gesetz vorgesehene Ablauf sieht dabei vor, dass jeder/jede Geschädigte selbst aktiv wird. Im Regelfall muss daher jede/jeder Geschädigte seine/ihre eventuellen Ersatzansprüche selbst gerichtlich geltend machen, um anschließend mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auf die von der Staatsanwaltschaft sozusagen stellvertretend gesicherten Vermögenswerte Zugriff zu nehmen. 
Die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Zivil- und Zwangsvollstreckungsverfahrens werden durch diese Nachricht nicht berührt, d.h. Sie müssen sich selbst vorab überlegen, ob sich die Beschreitung des Rechtswegs für Sie, auch unter Berücksichtigung der dabei anfallenden Kosten, überhaupt lohnt. In diesem Zusammenhang kann auch die Einschaltung eines Rechtsanwalts für Sie sinnvoll sein, durch den allerdings weitere Kosten entstehen. 
Bitte bedenken Sie, dass Sie nur im Wege der Zwangsvollstreckung auf die gesicherten Vermögenswerte Zugriff nehmen können. Dies setzt immer einen zivilrechtlichen Titel voraus. Solche Titel können Vollstreckungsbescheide, vollstreckbare Urteile oder ähnliches sein, die Vollstreckung kann, je nach Sachlage, auch aufgrund einer einstweiligen Verfügung oder eines Arrests möglich sein. Details hierzu müssten Sie, soweit Sie sich nicht selbst auskennen, ggf. mit einem Anwalt erörtern. Die Zwangsvollstreckung in das gesicherte Vermögen bedarf zusätzlich noch der Zulassung durch den Richter (§ 111 g StPO). 
Das in der Zwangsvollstreckung herrschende Prioritätsprinzip (umgangssprachlich: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst") gilt auch in diesem Verfahren. Die Erfolgsaussichten für die Durchsetzung der Schadensersatzansprüche sind daher bei einem schnellen Zugriff wesentlich höher. 
Die Aufrechterhaltung der staatsanwaltschaftlichen Sicherungsmaßnahmen für die Geschädigten ist zudem zeitlich begrenzt. Da nicht absehbar ist, wie lange das befasste Gericht die auch zu Ihren Gunsten erwirkten Sicherungsmaßnahmen aufrecht erhalten wird, wird Ihnen empfohlen, umgehend selbst tätig zu werden. 
Haben Sie bitte Verständnis, dass die Staatsanwaltschaft keine Ratschläge zum Verfahren oder Auskünfte zu Erfolgsaussichten geben kann und darf. 
Frankenthal, den 15.07.2011

Staatsanwaltschaft Frankenthal

5613 Js 36395/10 
Benachrichtigung über die Sicherstellung von Vermögenswerten zugunsten der aus einer Straftat Geschädigten im Rahmen der Rückgewinnungshilfe (§ 111 e Absatz 3 StPO) 
In einem bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal unter dem oben genannten Aktenzeichen anhängigen Ermittlungsverfahren wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Frankenthal vom 03.05.2011, Az. 4b Gs 853/11, zum Zwecke der Rückgewinnungshilfe zugunsten der durch die Straftat Geschädigten ein dinglicher Arrest in Höhe von 868.047,52 EUR in das Vermögen der 
Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH,
Bahnhofstraße 63, 67069 Ludwigshafen
Amtsgericht Ludwigshafen, HRB 61706
vertreten durch den Geschäftsführer
Jörg Koos
angeordnet. In Vollziehung des Arrestes wurden durch die Staatsanwaltschaft Frankenthal folgende Forderungen der Gesellschaft gepfändet: 
1. Forderungen gegen Deutsche Postbank AG, Hiltropwall 4-12, 44137 Dortmund, aus allen vorhandenen Geschäftsverbindungen, insbesondere aus den Konten Nr. 12188200, 8086202 in Höhe von 88.047,52 EUR.
2. Forderungen gegen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, Berliner Platz 2, 67059 Ludwigshafen, aus allen vorhandenen Geschäftsverbindungen, insbesondere aus den Konten Nr. 4010518, 4011136, 220640, 213439 in Höhe von 680.000,00 EUR
Die Staatsanwaltschaft Frankenthal führt in der vorliegenden Strafsache neben den Ermittlungen zur Strafverfolgung zugleich ein Rückgewinnungshilfeverfahren zugunsten der durch die Straftat Geschädigten durch. In diesem Zusammenhang wurden Vermögenswerte der Gesellschaft gemäß §§ 111 b ff StPO einstweilen gesichert. 
Ziel des Rückgewinnungshilfeverfahrens ist es, den durch die Straftat betroffenen Geschädigten einen (ggf. teilweisen) finanziellen Ersatz zu ermöglichen. 
Die Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH betreibt den gewerblichen Einzug von überwiegend aus dem Bereich von Gewinnspieleintragungsdiensten stammenden Forderungen. 
Es besteht der Verdacht, dass die Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH in einer Vielzahl von Fällen unter Täuschung über die tatsächlichen Anspruchsvoraussetzungen Inkassohonorare und als Rechtsanwaltsgebühren deklarierte Geldbeträge im Rahmen der Geltendmachung von Verzugsschadensersatz zu Unrecht vereinnahmt hat.  
Die ergriffenen Sicherungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Frankenthal dienen der vorläufigen Sicherung der Ansprüche Geschädigter auf Rückforderung dieser ggf. zu Unrecht vereinnahmten Inkassohonorare und als Rechtsanwaltsgebühren deklarierter Geldbeträge. 
Der vom Gesetz vorgesehene Ablauf sieht dabei vor, dass jeder/jede Geschädigte selbst aktiv wird. Im Regelfall muss daher jede/jeder Geschädigte seine/ihre eventuellen Ersatzansprüche selbst gerichtlich geltend machen, um anschließend mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auf die von der Staatsanwaltschaft sozusagen stellvertretend gesicherten Vermögenswerte Zugriff zu nehmen. 
Die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Zivil- und Zwangsvollstreckungsverfahrens werden durch diese Nachricht nicht berührt, d.h. Sie müssen sich selbst vorab überlegen, ob sich die Beschreitung des Rechtswegs für Sie, auch unter Berücksichtigung der dabei anfallenden Kosten, überhaupt lohnt. In diesem Zusammenhang kann auch die Einschaltung eines Rechtsanwalts für Sie sinnvoll sein, durch den allerdings weitere Kosten entstehen. 
Bitte bedenken Sie, dass Sie nur im Wege der Zwangsvollstreckung auf die gesicherten Vermögenswerte Zugriff nehmen können. Dies setzt immer einen zivilrechtlichen Titel voraus. Solche Titel können Vollstreckungsbescheide, vollstreckbare Urteile oder ähnliches sein, die Vollstreckung kann, je nach Sachlage, auch aufgrund einer einstweiligen Verfügung oder eines Arrests möglich sein. Details hierzu müssten Sie, soweit Sie sich nicht selbst auskennen, ggf. mit einem Anwalt erörtern. Die Zwangsvollstreckung in das gesicherte Vermögen bedarf zusätzlich noch der Zulassung durch den Richter (§ 111 g StPO). 
Das in der Zwangsvollstreckung herrschende Prioritätsprinzip (umgangssprachlich: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst") gilt auch in diesem Verfahren. Die Erfolgsaussichten für die Durchsetzung der Schadensersatzansprüche sind daher bei einem schnellen Zugriff wesentlich höher. 
Die Aufrechterhaltung der staatsanwaltschaftlichen Sicherungsmaßnahmen für die Geschädigten ist zudem zeitlich begrenzt. Da nicht absehbar ist, wie lange das befasste Gericht die auch zu Ihren Gunsten erwirkten Sicherungsmaßnahmen aufrecht erhalten wird, wird Ihnen empfohlen, umgehend selbst tätig zu werden. 
Haben Sie bitte Verständnis, dass die Staatsanwaltschaft keine Ratschläge zum Verfahren oder Auskünfte zu Erfolgsaussichten geben kann und darf. 
Frankenthal, den 15.07.2011
Quellen: ebundesanzeiger.de

Mir fällt dazu "ganz spontan" ein "Mandant von Condor" ein...
...der seinen "Wortschatz" auch schon bei mir zum Besten gegeben hat.