Dienstag, 29. April 2014

Unwirksamer Vertrag wenn Vertragsschluss auf unerwünschtem Werbeanruf beruht


Das Amtsgericht Bremen (9 C 573/12) hat festgestellt, dass ein Vertrag mit einem Verbraucher nichtig ist, wenn dieser nach einem unerwünschten Werbeanruf zu Stande kam. Das Gericht sah die Regelung des Wettbewerbsrechts zum Schutz unerwünschten Werbeanrufen an dieser Stelle als Verbotsgesetz…

Quelle und vollständiger Bericht: ferner-alsdorf.de

Wie Telefonverkäufer Anlegern dubiose Aktien andrehen


Telefonverkäufer drehen Anlegern dubiose Aktien an. Die Spur führt von Nevada durch Südamerika in die Schweiz und von dort in den Balkan.

Quelle und vollständiger Bericht: faz.net

BSI rät vom Internet Explorer ab


Aufgrund der offenen Sicherheitslücke im Internet Explorer rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Nutzern, andere Browser zu verwenden.

Quelle und vollständiger Bericht: heise.de

Anlegerskandal um S&K: Tüv-geprüft auf Kundenhatz


Vertriebler nutzten Bescheinigungen des Tüv Süd, um Anleger zum Kauf der Fonds der unter Betrugsverdacht stehenden S&K-Gruppe zu überreden. Neue Dokumente belegen im Detail, wie die Tüv-Mitarbeiter agierten.

Quelle und vollständiger Bericht: handelsblatt.com

Freitag, 25. April 2014

Anhaltendes Firmensterben beim Frankfurter Kreisel: ProPayment GmbH wurde ebenfalls aufgelöst


Nach den jüngsten Auflösungen der Webtains GmbH oder der Michael Burat e.K. wurde nun auch die ProPayment GmbH, ein hauseigenes Forderungsmanagement, ausschließlich tätig für eigene Unternehmen des Frankfurter Kreisels (und damit auch keine erlaubnispflichtige Dienstleistung), am 21.04.2014 aufgelöst. Weiterhin “aktuell” ist das hauseigene Inkassobüro Solvenza24 GmbH (vorher DIG Deutsche Internetinkasso GmbH), obgleich eine notwendige qualifizierte Person, zuletzt Nikolai Fedor Zutz (Nachfolger von Olaf Tank), geschweige die Solvenza24 GmbH selbst, nicht mehr im Rechtsdienstleistungsregister erscheint.

Weiterführende Informationen und Material auf Abzocknews.de:
Weiterführende Informationen und Material auf Abzocktalk.de:

Leseempfehlungen zur Causa “Wiener Karussell”


Zum Prozessauftakt in Sachen “Wiener Karussell” hat der österreichische Verein VPT einen lesenswerten Blog unter verhandlung.blogspot.co.at ins Leben gerufen, in welchem man redaktionell aufbereitete Inhalte zum aktuellen Verfahren findet. Nachfolgend finden Sie noch weitere Verweise, die sich auch mit dem Wiener Karussell befassen, wie:

Ein Doktortitel für jedermann


Schaut man sich an, wer hinter diesem Schwindelangebot steckt, taucht der Name Timo Richert auf. Eine Person, die in Internetforen immer wieder erwähnt wird, wenn es um Abzocke, Abofallen, Spam oder Sex-Seiten geht.

Quelle und vollständiger Bericht: srf.ch

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Rückgewinnungshilfe der StA Bielefeld zugunsten der Opfer von Gewinnspieldiensten



Staatsanwaltschaft Bielefeld
6 Js 70/12 VAM
In dem o.g. Ermittlungsverfahren besteht gegen die Verantwortlichen der Firma Finanzberatung Zürich GmbH, Thurgauer Straße 40, CH-8050 Zürich und weiterer Unternehmen der Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges. Die Unternehmensverantwortlichen beauftragten mehrere Callcenter, Beteiligungen an Lottospielgemeinschaften, die unter den Bezeichnungen „Exclusivwin“, „European System Lotto“, „Euroglück“, „Euroglück Plus“, „Euro-Million-Lotto“ und „Glücksgarantie“ durch die von ihnen beherrschten Unternehmen angeboten wurden und die an der europäischen Lotterie „Euro Millions“ teilnehmen sollten, deutschlandweit zu vertreiben und die Teilnahmebeiträge von den Konten der Teilnehmer im Lastschriftverfahren einzuziehen. Um die angerufenen Personen zur Teilnahme zu veranlassen, wurde diesen verschwiegen, dass nur ein geringer Teil der eingezogenen Gelder tatsächlich für den Erwerb von Lottospielscheinen verwendet werden sollte. Soweit sich die Telefonkunden zur Beteiligung an einer Lottospielgemeinschaft verpflichteten, erfolgte der Einzug der Lastschriften im Folgenden auf Grund durch die Finanzberatung Zürich GmbH abgeschlossener Händlerverträge über ein Konto des Zahlungsdienstleisters afendis payment solutions AG, Marsstraße 26, 80335 München.
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld führt Rückgewinnungshilfe zugunsten der Geschädigten durch. Folgende Vermögenswerte wurden vorläufig gesichert:
  • auf Grund des Arrestes des AG Bielefeld vom 17.06.2013 (9 Gs 3466/13) Forderungen der Finanzberatung Zürich GmbH gegen die Volksbank Hochrhein eG, Schaffhauser Straße 9, 79798 Jestetten; Kontostände am 08.10.2013:
    Kontokorrentkonto 5102 03: 6.401,25 €
    Kontokorrentkonto 5102 11: 938,13 €,
  • auf Grund des Arrestes des AG Bielefeld vom 17.06.2013 (9 Gs 3466/13) Forderungen der Finanzberatung Zürich GmbH gegen die afendis payment solutions AG im Werte von insgesamt 10.229,12 €.
  • auf Grund des Arrestes des AG Bielefeld vom 21.06.2013 (9 Gs 3667/13) Forderungen der Royal Innovation Factory AG, Industriestraße 21, CH-6055 Alpnach Dorf gegen die afendis payment solutions AG im Werte von 6.604,13 €. Die Finanzberatung Zürich GmbH hatte am 13.08.2009 einen Teil ihrer auf Grund der Händlerverträge gegen die afendis payment solutions AG bestehenden vertraglichen Auszahlungsansprüche an die Royal Innovation Factory AG abgetreten. Die Royal Innovation Factory AG soll zudem wirtschaftlich Berechtigte hinsichtlich der Finanzberatung Zürich GmbH sein.
Verletzte, die auf die gepfändeten Guthaben zugreifen wollen, müssen wie folgt vorgehen: Sie beschaffen sich einen zivilrechtlichen Titel (Vollstreckungsbescheid, vollstreckbares Zivilurteil, dinglicher Arrest o.ä.). Auf Grund dieses Titels betreiben sie die Zwangsvollstreckung in die o.g. gesicherten Vermögenswerte. Sie beantragen dann beim Strafgericht gemäß § 111g Absatz 2 StPO die Zulassung der Zwangsvollstreckung oder Arrestvollziehung. Hierbei muss glaubhaft gemacht werden, dass die zivilrechtlichen Ansprüche aus der Straftat erwachsen sind.
Die gesicherten Forderungen werden voraussichtlich nicht ausreichen, um alle Verletzten zu entschädigen. Die vorläufigen Sicherungsmaßnahmen werden zudem mitunter nur bis zur Fällung des erstinstanzlichen strafrechtlichen Urteils aufrechterhalten. Es empfiehlt sich daher, umgehend tätig zu werden.
Quelle: Bunesanzeiger

Via: antiabzockenet.blogspot.com

Rainer Haas & Kollegen treiben Forderungen für OVC Online Video Communications GmbH ein


Jetzt erhielt sie ein Forderungsschreiben über 313,91 Euro von den Rechtsanwälten Rainer Haas & Kollegen für die Firma OVC Online Video Communications GmbH (kissnofrog.com). Die Kanzlei macht ihr das einmalige Angebot…

Quelle und vollständiger Bericht: verbraucherzentrale-niedersachsen.de

Dazu interessant und lesenswert:

Montag, 21. April 2014

Abzockfirmen um den Frankfurter Kreisel: Webtains GmbH aufgelöst, Michael Burat e.K. erloschen


Seit dem BGH-Urteil gegen Michael Burat in Sachen Abofallen sind diverse Abrüstungen beim Frankfurter Kreisel zu beobachten, wie der anhaltende Verkauf der Stacheldrahtfestung oder das stille Ende des “Ich-bin-seriös-Blogs” von Michael Burat selbst. Dieser Trend hält weiter an, denn nach den Verschmelzungen der Content4U GmbH (Download-Service.de) und der IContent GmbH (Outlets.de) aus Sommer 2013 mit der Webtains GmbH (Routenplaner.de), welche einen Gewinnabführungsvertrag mit der Michael Burat e.K. hatte, wurde die Webtains GmbH gemäß Mitteilung vom 04.04.2014 nun aufgelöst – als Liquidator ist Nico Neugeboren bestellt; nur 7 Tage später ist dann auch die Michael Burat e.K. erloschen.

Weiterführende Informationen und Material auf Abzocknews.de:
Weiterführende Informationen und Material auf Abzocktalk.de:

Prozessbeginn in der Causa “Wiener Karussell”


Das “Wiener Karussell” ist zu trauriger Berühmtheit gelangt, weil der Vorwurf vor nun fast vier Jahren unter anderem auch lautete, dass massenweise Abbuchungen im elektronischen Lastschriftverfahren getätigt worden seien, die nicht autorisiert gewesen sein sollen.

Quelle und vollständiger Bericht: verein-vpt.at

AG Chemnitz weist Klage der B2B Technologies Chemnitz GmbH als unzulässig ab


Die B2B Technologies Chemnitz GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer David Jähn, hatte unseren Mandanten vor dem Amtsgericht Chemnitz auf Zahlung in Höhe von 240,00 Euro für die Nutzung von onlybusiness48.de verklagt…

Quelle und vollständiger Bericht: kanzlei-rader.de

Weiterführende Informationen und Material auf Abzocktalk.de:

Publisher warten auf Provisionszahlung: Was ist da los bei AdIndex?


Besagter Publisher hatte 2012 und 2013 einige Partnerprogramme über AdIndex beworben und für diese Provision erhalten – nur leider nicht auf´s Bankkonto. Obwohl einzelne Beträge teilweise monatelang im System angezeigt wurden, war es AdIndex laut eigener Aussage anscheinend nicht möglich, die Beträge zu begleichen, da:

Quelle und vollständiger Bericht: 100partnerprogramme.de

Ist Oboom.com ein neuer Ableger von Uploaded.net?


Seit einiger Zeit tritt ein neuer Sharehoster unter dem Deckmantel eines seriösen Cloud Speicher Dienstes ins Licht. Dabei gibt es offensichtlich einige Parallelen zu Uploaded.net und dem kürzlich geschlossenen Hoster Cloudzer.net.

Quelle und vollständiger Bericht: tarnkappe.info

Kostenfallen im Internet: Schutz von Kindern gefordert


Im Fahrwasser der EU-Kommission macht sich auch der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty dafür stark, Kinder wirksamer vor Kostenfallen in mutmaßlich kostenlosen Apps zu schützen.

Quelle und vollständiger Bericht: heise.de

AK warnt vor falschen Inkassobüros


Nach Kärnten und der Steiermark treiben nun auch in Salzburg falsche Inkassobüros ihr Unwesen. Mit der Androhung gerichtlicher Schritte versuchen „Cefariun Inkasso“ und „Inkassodienst Austria“, den Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen.

Quelle und vollständiger Bericht: arbeiterkammer.at

EU-Kommission will gegen App-Missbrauch und mobile Kostenfallen vorgehen


EU-Verbraucherkommissar Neven Mimica hat Bedenken gegen die Anbieter mobiler Anwendungen und Dienste, die Nutzer durch das “Freemium”-Modell zu ködern versuchen. Oft würden gerade Kinder zu “In-App-Käufen” gedrängt.

Quelle und vollständiger Bericht: heise.de

Dienstag, 15. April 2014

Opendownload.de mahnt wieder ab


Viele Internetnutzer erhalten Zahlungsaufforderungen für angeblich uralte Abos. Juristen und Verbraucherschützer raten: nicht zahlen!

Quelle und vollständiger Bericht: computerbild.de

Weiterführende Informationen und Material auf Abzocknews.de:

BSI warnt vor BSI-Mails


Betrüger missbrauchen den Namen des BSI für eine Phishing-Kampagne, die vorgibt, dass der Empfänger bei “illegalen Aktivitäten” erwischt wurde. 

Quelle und vollständiger Bericht: heise.de

Freitag, 11. April 2014

19 000 Opfer abgezockt?


Zuerst wurden Tausende Senioren mit Werbeanrufen für Gewinnspiele terrorisiert, dann bekamen sie horrende Rechnungen, und schließich wurde ihnen eine „Aktion Privatsphäre“ angeboten, mit der man sich…

Quelle und vollständiger Bericht: wz-newsline.de

Kanzlei Urmann erscheint nicht vor Gericht


Das Amtsgericht Potsdam hat gegen die Abmahn-Firma “The Archive AG” Versäumnisurteile erlassen. Es ging um die Abmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen auf dem Porno-Portal Redtube.

Quelle und vollständiger Bericht: lawblog.de

Siehe auch:
Weiterführende Informationen und Material auf Abzocknews.de:

PCFritz-Mitarbeiter verhaftet


Zollfahnder haben laut Staatsanwaltschaft Halle drei Betreiber des Onlineshops PCFritz verhaftet und deren Wohn- und Geschäftsräume durchsucht.

Quelle und vollständiger Bericht: golem.de

Dreister App-Betrug: Virus Shield bietet nur Logo-Anzeige statt Virenschutz


Virus Shield war bereits wenige Tage nach Erscheinen die bestverkaufte neue App im Play Store. Besonders gefiel den Nutzern, dass die vermeintliche Schutz-App kaum Ressourcen benötigte – jetzt ist klar warum: Sie zeigt nur ein Logo an.

Quelle und vollständiger Bericht: computerbild.de

Gutgläubigkeit ausgenutzt: “Lottogewinner” verlor bei Betrug 190.000 Euro


In der Hoffnung auf einen satten Lottogewinn in der Höhe von 779.000 Euro hat ein Linzer – verteilt über eineinhalb Jahre – mehr als 190.000 Euro als “Transfersicherung” auf ein türkisches Konto eingezahlt. Geld sah er nie.

Quelle und vollständiger Bericht: heute.at

Montag, 7. April 2014

Negativpreis “Prellbock 2013″: B2B Technologies Chemnitz GmbH verweigert die Annahme


Die Verbraucherzentrale Sachsen vergab den Preis “Prellbock 2013” an das Unternehmen, das seine Kunden laut einer im vergangenen Jahr durchgeführten Umfrage über das Internet im Jahre 2013 am meisten verärgert hat. Fast die Hälfte der Verbraucher, die im vergangenen Jahr Vorschläge abgegeben hatten, wählte das Unternehmen B2B Technologies…

Quelle und vollständiger Bericht: verbraucherzentrale-sachsen.de

Weiterführende Informationen und Material auf Abzocktalk.de:

Wegen unsauberer Inkasso-Methoden: Gericht mahnt Billigstromanbieter ab


Die Vorwürfe gegen Eprimo wiegen schwer: Laut Gerichtsbeschluss wurde ein säumiger Kunde, der sich letztlich an die Justiz gewandt hat, über Monate teils mehrfach am Tag angerufen und mittels Drohungen sowie bei Hausbesuchen…

Quelle und vollständiger Bericht: op-online.de

Millionen Mail-Passworte gestohlen: So müssen Sie jetzt reagieren


Unbekannte Täter haben rund 18 Millionen Mailadressen samt zugehöriger Passwörter gestohlen. Das meldet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Quelle und vollständiger Bericht: computerbetrug.de

Siehe auch:

BGH bestätigt Betrugsverurteilung wegen des Anpingens von Handys


Der BGH hat die Verurteilung wegen Betrugs mit Urteil vom 27.03.2014 3 (Az.: 3 StR 342/13) nunmehr bestätigt, wie Beck-Online meldet. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Quelle und vollständiger Bericht: internet-law.de

Dazu interessant und lesenswert:

Onlineshopping mit Handy, Tablet und iPad: Ärgernisse und falsche Preise


Eine Stichprobe zeigt: Preise verändern sich teils irreführend wie von Geisterhand, werden oftmals höher als am PC angezeigt und im schlimmsten Fall auch kassiert…

Quelle und vollständiger Bericht: vz-nrw.de

Constantin Film will Netzsperre für Kinox, Movie4k und Co.


Nachdem bereits vor einigen Monaten Movie2k.to sowie 2011 Kino.to offiziell gesperrt wurde, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) nun entschieden, dass Netzsperren für Internet-Seiten gerechtfertigt sind.

Quelle und vollständiger Bericht: pcmasters.de

Dazu interessant und lesenswert:

Knuffiger Windows-Cleaner mit Haken


GrimeFighter von der Antivirenfirma Avast ist ein Aufräumprogramm in knuddeliger Optik. “Kommissar Piet und seine GrimeFighter-Helfer können Ihren Computer wieder auf Touren bringen”, heißt es auf der Produktseite.

Quelle und vollständiger Bericht: heise.de

Abzocktalk zum 07.04.2014


Meldungen und Beiträge von Abzocktalk.de bis zu dieser Publikation (nach Aktualität):